Protokoll des Engeren Korrespondenztages
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L 41 a, 357
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums >> 1.6. Grafen- und Konferenztage
(1744-1753) 1772
Enthaeltvermerke: 1772: Teilnehmer: Graf Friedrich Alexander und sein Sohn Graf Friedrich Karl v. Wied-Neuwied mit Stimmführung für Waldeck, Bentheim-Steinfurt und Löwenstein-Wertheim zu Virneburg, Kanzleirat Johann Ernst Ludwig Avemann für Sayn-Altenkirchen, Hauptmann Franz Ludwig v. Mülmann für Sayn-Hachenburg, Wied-Runkel und Holzapfel, Regierungsrat Ferdinand Bernhard Hoffmann für Lippe und aus Neuwied Kanzleidirektor Christian Hiskias Heinrich Fischer und Direktorialrat Friedrich Christian Schanz. Rechnungslegung in gesonderten Sessionen, Suspension bei Nichteingang der Beiträge. Abwehr einer Vereinigung der katholischen Kollegialstände unter sich. Zwar Wunsch nach Grafentag, aber Bedenken wegen des Stimmrechtsstreits und des Planes zur Anstellung eines eigenen katholischen Gesandten. Anfrage an die katholischen Mitstände wegen der Beseitigung aller Hindernisse. Keine Neuwahl eines katholischen Kondirektors vor erneuerter Beihaltung der katholischen Mitstände. Vorbehalte gegen die neueren Mitstände ohne unionsmäßigen Matrikularbeitrag. Verweisung der Rückstände der katholischen Mitstände an die Gläubiger. Ziel der katholischen Mitstände seit 1740 die Bildung eines katholischen westfälischen Grafenkollegiums, Reichstagsstimme aber immer evangelisch. Erneuerte Zusage des künftigen Direktoriums an Lippe, bei Vormundschaft in Detmold Interimsdirektorium. Direktorialrat Schanz zugleich Syndikus und Kassierer, aber ohne den Titel. Einmütigkeit über die Wiederbesetzung der evangelischen Gesandtschaft gemeinsam mit dem fränkischen und wetterauischen Grafenkollegium. Ernennung des Kanzleidirektors Fischer zum künftigen Gesandten. Festhalten an diesem Entschluß auch bei Alleingang des wetterauischen Grafenkollegiums. Bedingte Zusage für die Einstellung eines Legationssekretärs. Anlagen: Vollmachten. Gutachten. Revers Direktorialrat Schanz' von 1753. Abstimmungslisten des wetterauischen und fränkischen Grafenkollegiums über die Wiederbesetzung der Gesandtschaft. Separatprotokoll: Gesandtschaftsgehalt im Falle des Nichtbeitritts des wetterauischen Grafenkollegiums. Rechnungswesen - Abrechnungen des Gesandtschaftsgehalts und des Direktorialvorschusses. Aufstellungen der Rückstände (auch von 1744). Vorbehalt Graf Simon Augusts zur Lippe gegen den Beitritt der apanagierten und nachgeborenen Mitglieder gräflicher Häuser. Beratung der Sonderpunkte Wied-Runkels: Fortsetzung der Korrespondenz über den Grafenverein, Reichskammergerichtsvisitationen, Beitragsnachlaß, Titulaturregelung - Anschriften nach dem Vorbild der Regierungen zu Dierdorf und Detmold
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 1.6. Grafen- und Konferenztage (Gliederung)