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Reduktion der donierten Güter der Neubelehnten (H) Vol.
I
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1680-1690
Enthält: - Beschlagnahme und Reduktion der Herrschaft Harsefeld: Schreiben und Beschluss der Reduktionskommission in Stockholm vom 30. Juni 1683 wegen Beibehaltung des Besitzes durch den französischen Envoyé und Residenten in Hamburg, Baron Peter Bidal; Schreiben der Liquidationskommission in Stockholm an den Generalgouverneur Baron Henrik Horn vom 12. Mai 1688 wegen Beschlagnahme des Pfandgutes Harsefeld, mit nachfolgenden Vollstreckungsmandaten vom 28. Mai 1688 und Antwortschreiben der Regierung an die Liquidationskommission vom 31. Mai 1688; Korrespondenz der Regierung mit dem Bidal'schen Amtssekretär Johannes Eydig in Harsefeld und dem Land- und Kriegskommissar Andreas Scharnhorst vom Juni und August 1688 wegen Beschlagnahme und Verwaltung des Gutes, auch Protokoll dazu vom 24. August; Gesuch Eydigs namens des Besitzers, des französischen Brigadiers und Obersts Baron Alexius Bidal, vom 27. Juni 1688 um Aufhebung der Beschlagnahme, mit nachfolgendem Regierungsbescheid vom 3. Juli 1688; Appellationsanzeige des Charles Audry (Audrie) als Bevollmächtigter des cellischen Generalmajors Marquis Anton Simon von Boisdavid vom 23. Juli 1688 wegen verweigerter Übergabe der an diesen abgetretenen Herrschaft Harsefeld, mit nachfolgendem Schreiben Horns an den König vom 26. Juli 1688; königliches Mandat an Horn vom 21. Juli 1688 wegen Holzfäll-Verbots während der Beschlagnahme, mit Antwortschreiben Horns vom 9. August 1688; Schreiben der Liquidationskommission an Horn vom 10. Oktober 1688 wegen Aufhebung der Beschlagnahme, mit nachfolgender Regierungsverfügung an Scharnhorst vom 23. Oktober 1688; Protokoll über eine Vorladung Eydigs vom 8. Januar 1689 wegen Abreise des Barons Bidal nach Frankreich vor erfolgter Liquidation und deshalb beschlossener Beschlagnahme der rückständigen Petri-Einkünfte; Gesuche Eydigs vom 15. Januar und 9. April 1689 um Wiederaufhebung des Arrests und freier Überführung von Brennholz zum französischen Envoyé Bidal nach Hamburg; Protokoll vom 7. Mai und Schreiben der Regierung an den König bzw. an das Kammerkollegium vom 16. Mai 1689; Antwortschreiben des Königs vom 1. Juni und des Kammerkollegiums vom 21. Juni 1689 wegen Beibehaltung des Status quo bis zur Entscheidung; Regierungsmandat an Scharnhorst vom 23. Dezember 1689; Schreiben der Liquidationskommission an Horn vom 14. Dezember 1689 wegen Reduktion des Gutes Harsefeld, mit nachfolgendem Regierungsmandat an Scharnhorst vom 29. Dezember 1689; Gesuch Eydigs vom 3. Januar 1690 um Kommunikation der königlichen Schreiben und Beibehaltung der Verwaltung, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 7. Januar 1690; Notifikationsschreiben Eydigs vom 14. Januar 1690 wegen testamentarischer Übertragung Harsefelds an die Witwe des Barons Peter Bidal durch den Sohn, den verstorbenen Maréchal de Camp und Kommandanten in Bonn Baron Alexius Bidal
Enthält: - Reduktion des donierten und verkauften Hemelinger Werders: Memoriale des Kämmerers Johan Georg Jentzsch an die Regierung vom 2. Februar und 2. März 1685 (mit Anlagen: Beschluss der Reduktionskommission vom 5. Mai 1683, königliche Konfirmationsbriefe für den erzbischöflichen Leibmedicus Dr. Ludolf Neumann vom 3. Juli 1647 und 7. Dezember 1648 wegen des Hemelinger Werders und des bei der Bürgerweide in Bremen gelegenen Weidelandes, königliche Schreiben vom 5. September und 11. Oktober 1684 wegen der verkauften Donationsgüter, Auszug aus einer königlichen Instruktion für die Regierung dazu vom 10. September 1683); Regierungsmandate an den gewesenen Landrentmeister Martin Hempel, erster Käufer der Stücke, vom 18. Februar 1685 wegen Berichterstattung und an den Intendanten Erich Prytz in Bremen vom 9. März 1685 wegen Beschlagnahme des Werders und Weidelandes; Schreiben Prytz' vom 26. März 1685 (mit Anlage); Protestschrift des Dr. jur. Arnold von Bobart in Bremen als Miterbe seines Schwiegervaters David Palladius, gewesener Osterholzer Amtmann und Käufer der Stücke, vom 3. April 1685 gegen den Kämmerer Jentzsch (mit Anlagen: Königliche Konfirmationsbriefe vom 15. März 1654 und 4. Februar 1657 wegen des Kaufvertrags); weitere Memoriale Jentzschs vom 4. April und 27. Juli 1685 (mit Anlagen: Auszüge aus den Langwedeler Amtsregistern von 1641/42 und 1633/34, Attestat des Notars Johann Daniel Christiani vom 7. Juli 1685 über das Todesdatum Neumanns, Verzeichnis vom 29. Juli 1685 über die von den Erben Palladius' aus dem Werder und dem Weideland erhobenen und zu erstattenden Einkünfte), mit nachfolgendem Regierungsmandat an Bobart vom 30. Juli 1685 wegen Stellungnahme; Appellationseingabe Bobarts vom 16. Mai 1685 wegen Beschlagnahme des Hemelinger Werders, mit beigefügtem Appellationsinstrument vom 25. März 1685; Compulsoriales des Tribunals vom 6. Oktober 1685; Schreiben Jentzschs vom 24. Oktober 1685 wegen Verbots der Annahme von Appellationen in Kammersachen (mit Anlagen, u.a.: Königliches Schreiben vom 22. Juli 1682); Schreiben der Regierung an das Tribunal vom 26. November 1685, mit Antwortschreiben vom 5. Dezember 1685; Schreiben der Regierung an den Advokaten und Tribunalsprokurator Dr. Adam von Bremen vom 11. März 1686 wegen Übergabe eines beigefügten Schreibens an das Tribunal, auch Antwortschreiben des Tribunals vom 16. März und Schreiben Bremens vom 25. März 1686; Korrespondenz Prytz' mit der Regierung vom November/Dezember 1685 und März 1686 wegen Aufhebung der Beschlagnahme während des laufenden Verfahrens und Auslieferung der bereits erhobenen Gelder (mit Anlagen, u.a.: Mandate des Tribunals an Prytz vom 27. November 1685 und 16. Februar 1686); Schreiben Jentzschs an die Regierung vom 10. März 1686 wegen Zahlung der Quartgelder vom Werder und Weideland (mit Anlage: Verzeichnis der rückständigen Quartgelder); Beschlüsse der Reduktionskommission vom 6. März 1686 wegen Reduktion des Hemelinger Werders und Weidelandes; Schreiben Jentzschs vom 24. März 1686 wegen Vollstreckung; Schreiben der Regierung an das Tribunal vom 8. April 1686; Regierungsverfügungen vom 9. April 1686 zur Vollstreckung des Reduktionsbeschlusses;
Enthält: Schreiben Bremens an die Regierung vom 22. Juli 1686 (mit Anlagen: Schrift Bobarts in der Appellationssache vom 8. Juli 1686, Tribunalsbescheid vom 10. Juli 1686); weiteres Gesuch Jentzschs vom 4. August 1686 um Unterstützung beim Tribunal wegen Nichtbelangung, mit nachfolgendem Regierungsschreiben an das Tribunal vom 7. August; Korrespondenz Prytz' mit der Regierung vom September/Oktober 1686 wegen Zahlung der rückständigen Pachtgelder durch Bobart; Memorial Bobarts an die Regierung vom 12. Oktober 1686 zur Beschaffenheit des Hemelinger Werders mit Gesuch um Schutz im Besitz, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 15. Oktober 1686 Memorial Bobarts an die Regierung vom 12. August 1689 wegen der vom Hemelinger Werder zu entrichtenden Pachtgelder, speziell des Wertes des Bremer Talers, mit nachfolgender Regierungsverfügung an den Etatsrat Johann Besser in Bremen vom 13. August 1689 wegen Stellungnahme; Bericht Bessers vom 20. November 1689 zum Bremer Taler (mit beigefügten Attestaten); Gesuch der Kammer an die Regierung vom 29. März 1690 um Entscheidung in der Münzwertsache, mit nachfolgendem Regierungsbescheid vom 1. Mai 1690 auch: Korrespondenzen des Gouverneurs Baron Henrik Horn: - Korrespondenz mit dem lüneburgischen Oberhauptmann Johann Wilcken Hacke in Harburg vom Februar 1683 wegen Entlassung des im Amt Moisburg wohnenden Lütke Möhring aus schwedischen Kriegsdiensten - Gesuch des Militärs Hörmann aus Stockholm vom 12. Oktober 1680 um Auszahlung seiner rückständigen Besoldung - Notifikationsschreiben Horns an den Herzog Georg Wilhelm zu Braunschweig-Lüneburg vom 12. Dezember 1684 wegen seiner Abreise nach Schweden und Vertretung durch den Generalmajor und Oberkommandanten in Bremen-Verden, Bernd Christian von Wangelin, auch Instruktion Horns für Wangelin vom 18. Dezember 1683 - Korrespondenz des Herzogs August Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf mit Horn vom 2. Dezember 1681/20. Januar 1682 wegen Übersendung von Musterrollen und eines Attestats wegen seines gewesenen Generalats zur Abrechnung mit dem Stockholmer Liquidationskollegium (mit Anlage) - Schreiben des Herzogs Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg an Horn vom 7. Dezember 1682 wegen Ernennung des Oberstleutnants Georg von Hörmansfelt zum Oberstleutnant beim Kavallerie-Kreiskontingent
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1633
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1657
Index-Gruppe: frei: GND:120439344:August Friedrich, Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf
Index-Gruppe: frei: GND:122986784:Horn, Henrik
Bidal, Peter Baron, Resident, französischer, Harsefeld Horn, Henrik Baron, Generalgouverneur Eydig, Johannes, Amtssekretär, Bidal'scher, Harsefeld Scharnhorst, Andreas, Land- u. Kriegskommissar Bidal, Alexius Baron, Oberst, Brigadier, französischer, Harsefeld Audry (Audrie), Charles, Bevollmächtigter Boisdavid, Anton Simon Marquis von, Generalmajor, cellischer Jentzsch, Johan Georg, Kämmerer Neumann, Ludolf, Dr., Leibmedicus, erzbischöflicher, Donation Hempel, Martin, Landrentmeister Prytz, Erich, Intendant, Bremen Bobart, Arnold von, Dr. jur., Bremen, Hemelinger Werder Palladius, David, Amtmann, Osterholz, Hemelinger Werder Christiani, Johann Daniel, Notar, Bremen Bremen, Adam von, Dr., Prokurator, Tribunal Besser, Johann, Etatsrat, Bremen Hacke, Johann Wilcken, Oberhauptmann, lüneburgischer, Harburg Möhring, Lütke, Amt Moisburg Hörmann, N.N., Militär Georg Wilhelm, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg Wangelin, Bernd Christian von, Generalmajor, Oberkommandant August Friedrich, Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf, General Hörmannsfeld, Georg von, Oberstleutnant
Reduktion, Güter, donierte Güter, donierte, Reduktion Reduktionskommission, Stockholm Reduktion, Harsefeld, Herrschaft Beschlagnahme, Harsefeld, Herrschaft Liquidationskommission, Stockholm Kammerkollegium, Stockholm Weideland, Bürgerweide, Bremen, Reduktion Donationsgüter, verkaufte Amtsregister, Langwedel Tribunal, Wismar Kammersachen, Appellationsverbot Appellationsverbot, Kammersachen Quartgelder, Hemelinger Werder Taler, Bremer, Wert Pachtgelder, Hemelinger Werder
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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