C Rep. 149-02 Rat des Stadtbezirks Berlin-Pankow, Sekretär (Bestand)
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C Rep. 149-02
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 3 Räte der Stadtbezirke und nachgeordnete Einrichtungen >> C Rep. 149 Rat des Stadtbezirkes Berlin-Pankow
Vorwort: C Rep. 149-02 Rat des Stadtbezirks Berlin-Pankow, Sekretär
1. Behördengeschichte
In Umsetzung der Verwaltungsreform und nach der Konstituierung der Volksvertretung in den Stadtbezirken 1953 wurde als neues Fachorgan wie in der Zentralverwaltung auch bei den Räten der Stadtbezirke ein "Bereich Sekretär" geschaffen.
Zu seinem Aufgabenbereich gehörten v. a. die Gewährleistung von Arbeitsvoraussetzungen für die Abgeordneten, die Vor- und Nachbereitung von Wahlen sowie die Verwaltung der damit verbundenen Daten. Realisiert wurde diese Tätigkeit durch das "Büro der Stadtbezirksversammlung" (Erstellung, Vervielfältigung und Verteilung der Arbeitspläne, Tagungsprotokolle etc. der Stadtbezirksversammlung und der Ständigen Kommissionen) und das "Abgeordnetenkabinett" (Verwaltung der Personalien über Abgeordnete, Abgeordnetenbetreuung, Wahlvorbereitung, Organisation von Wahlveranstaltungen). Weiterhin waren dem Bereich Sekretär das "Büro des Rates" (Erstellung, Vervielfältigung und Verteilung der Protokolle der Tagungen des Rates des Stadtbezirks, Beschlusskontrolle), die Rechtsstelle (Justitiar) und bis 1971 die "Organisations- und Instrukteur-Abteilung", deren Aufgabe v. a. die Arbeitsorganisation sowie die Kontrolle gefasster Beschlüsse der Stadtbezirksversammlung und des Rates war, unterstellt.
Beim Sekretär des Rates waren außerdem die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Nationalen Aufbauwerk (NAW, bis 1972), der Volkswirtschaftlichen Masseninitiative (VMI, ab 1972) und der Bürgerberatungsstelle (seit 1975) angegliedert.
2. Bestandsinformation
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der Findkartei aus dem Verwaltungsarchiv des Rates des Stadtbezirks.
Die Klassifikation des Bestandes erfolgte nach einer Mustersystematik; das Findbuch weist nur die mit Akten belegten Klassifikationspunkte aus.
Insgesamt umfasst der Bestand 216 [AE] 4.95 [lfm] über die Zeit von 1953 - 1981.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Einzelne Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin C Rep. 149-02 Rat des Stadtbezirks Berlin-Pankow, Sekretär, Nr. …
1. Behördengeschichte
In Umsetzung der Verwaltungsreform und nach der Konstituierung der Volksvertretung in den Stadtbezirken 1953 wurde als neues Fachorgan wie in der Zentralverwaltung auch bei den Räten der Stadtbezirke ein "Bereich Sekretär" geschaffen.
Zu seinem Aufgabenbereich gehörten v. a. die Gewährleistung von Arbeitsvoraussetzungen für die Abgeordneten, die Vor- und Nachbereitung von Wahlen sowie die Verwaltung der damit verbundenen Daten. Realisiert wurde diese Tätigkeit durch das "Büro der Stadtbezirksversammlung" (Erstellung, Vervielfältigung und Verteilung der Arbeitspläne, Tagungsprotokolle etc. der Stadtbezirksversammlung und der Ständigen Kommissionen) und das "Abgeordnetenkabinett" (Verwaltung der Personalien über Abgeordnete, Abgeordnetenbetreuung, Wahlvorbereitung, Organisation von Wahlveranstaltungen). Weiterhin waren dem Bereich Sekretär das "Büro des Rates" (Erstellung, Vervielfältigung und Verteilung der Protokolle der Tagungen des Rates des Stadtbezirks, Beschlusskontrolle), die Rechtsstelle (Justitiar) und bis 1971 die "Organisations- und Instrukteur-Abteilung", deren Aufgabe v. a. die Arbeitsorganisation sowie die Kontrolle gefasster Beschlüsse der Stadtbezirksversammlung und des Rates war, unterstellt.
Beim Sekretär des Rates waren außerdem die Aufgaben im Zusammenhang mit dem Nationalen Aufbauwerk (NAW, bis 1972), der Volkswirtschaftlichen Masseninitiative (VMI, ab 1972) und der Bürgerberatungsstelle (seit 1975) angegliedert.
2. Bestandsinformation
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der Findkartei aus dem Verwaltungsarchiv des Rates des Stadtbezirks.
Die Klassifikation des Bestandes erfolgte nach einer Mustersystematik; das Findbuch weist nur die mit Akten belegten Klassifikationspunkte aus.
Insgesamt umfasst der Bestand 216 [AE] 4.95 [lfm] über die Zeit von 1953 - 1981.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Einzelne Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin C Rep. 149-02 Rat des Stadtbezirks Berlin-Pankow, Sekretär, Nr. …
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ