Enthaeltvermerke: Kläger: Erbengemeinschaft des Bankiers Lambert Canto und Erbengemeinschaft des J. B. von Heinsberg, namentlich E., verwitwete von Mylius, geb. von Heinsberg, Maria Margaretha, Witwe von Heinsberg, geb. von Wintzeler, Fr. C. Blaumann, M. A. de Lappals, später Cornelius Joseph von Heinsberg, sowie der kurkölnische Hofrat Joh. C. Lapp (vermutlich auch die kurköln. Hofräte Ferdinand Fabri und J. M. Schönhoven), (Bekl.: Gläubiger des verst. Theodor Holtz in Köln) Beklagter: Erben des Freiherrn von Dopf, Generals der Dragoner und Reiterei in den Vereinigten Niederlanden, Gouverneurs von Maastricht, Dekan und Kapitel von St. Andreas zu Köln und die übrigen (Kölner) Gläubiger des verst. Theodor Holtz, insbesondere der Kaufherr und Bankier Nikolaus de Groote in Köln bzw. dessen Erben, (Kl.: Generalleutnant bzw. Obrist von Dopf und Witwe des Maastrichter Bankiers von Castell, ferner Bankier Römer in Aachen) Prokuratoren (Kl.): Lic. J. F. Jung (1718) - Lic. A(mbrosius) J(oseph) Stephani (1718) - Lic. (Johann Wilhelm) Weylach Prokuratoren (Bekl.): Dr. Hoffman (1727) - Subst.: Lic. (Johann Anton Heinrich) Flender iunior - Dr. (Johann Wilhelm) Ludolf (1727) - Dr. (Johann Adolf) Brandt Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Jül.-berg. Hofrat bzw. Hofkanzler zu Düsseldorf (Präsident und Räte) (vor 1711 - 1717) - 2. RKG 1718 - 1791 (1652 - 1792) - 3. Erzbischof Karl Joseph von Mainz als Revisionsgericht 1792 Beweismittel: Schuldverschreibungen bzw. Wechselbriefe Theodor Holtz des Jüngeren von 1693 über 1000 Rtlr. an Nikolaus de Groote, 1691 über 40 Rtlr. an Bürgermeister Heinrich de Groote zu Köln, 1691 über 742 Rtlr. an Generaleinnehmer von Geyr (I 69). Schuldanerkenntnis Theodor Holtz des Jüngeren von 1707 über 1116 Rtlr. und 34 Albus an Nikolaus de Groote (I 70). Schuldforderung der Witwe von der Mühlen von 1708 über 2471 Rtlr. 17 Albus an ihren Bruder Theodor Holtz (I 72). Jül. Dekret vom 26. Jan. 1708 betr. Zwangsversteigerung der Häuser Engelsdorf und „Kötting“ (I 83). Taxierung der beiden Häuser durch einen Landvermesser auf 62.195 Rtlr. (I 85). Vollmacht des J. B. von Volckershoven von 1707 für seinen Bruder Johann Franz von Volckershoven, Obristleutnant in Diensten der Vereinigten Niederlande, die Mobilien und das Vieh seiner Schwester zu Engelsdorf mit dem Geld einzulösen, das bei seiner Schwester Koxhausen zu Maastricht liegt (I 97). RKG-Urteil vom 28. Sept. 1791 (I 107). Schuldverschreibung der Eheleute Holtz von 1705 über 16.000 Rtlr. an den Generalleutnant und Freiherrn von Dopf (II 1f.). Notariatsinstrument in niederländischer und französischer Sprache (II 79 - 87). Rechnung über den Status der Güter des Theodor Holtz (II 150 - 158). Urteil an der Hofkanzlei zu Düsseldorf vom 26. Okt. 1652 in Sachen Hohenzollerische Erbengemeinschaft, Karl von Mariaume, nunmehr dessen Bruder Anton Heinrich von Palandt-Mariaume und Rolman Herr von Bylandt und Rheydt ./. Graf Walrad zu Waldeck und dessen Erben betr. u. a. Haus Engelsdorf (II 178 - 181). Urteil der 1. Instanz vom 13. Dez. 1717 (II 199f.). Beschreibung: 2 Bde., Bd. I: 1,5 cm, 60 - 111 Bl., lose; Prot. und die meisten Quadrangel fehlen, nur Q 26 c und 20 nicht quadrangulierte Aktenstücke vorhanden; Bd. II: 5 cm, 1 - 406 Bl., gebunden; Q 74 a (Priora) prod. 1732.