Vor dem Notar Johann Ignatius Nicolaus Hubert in Moers erklärt Herr Levy Goldschmidt, Kaufmann zu Orsoy, er bekomme gemäß eines Schuldscheines (01.01.1856) gegen die gestorbene Christine Theelen zu Bergheim, Witwe des Johann Hogeforster, einen Betrag von 386 Talern, 15 Silbergroschen (preußischer Währung) und Zinsen. Die Schuld entstand für geliefertes Vieh und Früchte. Die Forderung überträgt Levy Goldschmidt dem Makler Jacob Schürmann zu Bergheim zum selben Preis. Der Cessionspreis wird durch L. Goldschmidt quittiert. Als Zeugen erschienen: Als Erben des gestorbenen Ehepaares Hogeforster: Dietrich Hogeforster, Ackerer zu Bergheim, zugleich auch im Namen der bei ihm wohnenden minderjährigen Geschwister Elsken, Gertrud, Margaretha, Tillmann und Johann Hogeforster. Für die Kinder zugleich die Eheleute Agnes Horgeforster und Balthasar Botzen, Ackersleute zu Vierbaum. Jacob Nerwicks, Holzhändler zu Friemersheim, Erbe und Rechtsnachfolger der oben genannten Witwe Hogeforster, verpflichtet sich, oben genannte Forderung mit 5 % Zinsen (gerechnet am 11.11.) zu übernehmen. Der "Cedant" verpflichtet sich, binnen 14 Tagen über die genannte Forderung eine genaue Rechnung dem Cessionär (Hogeforster und Nerwicks) auszuhändigen. Herr Goldschmidt behält sich vor, 5 % Zinsen zu berechnen. Sollte die Rechnung höher oder niedriger als die Forderung sein, soll dies zum Vorteil bzw. zum Nachteil von Herrn Goldschmidt sein. Zeugen des Vertrages sind: Franz Stöber, Horndrechsler, Ludwig Ferdinand Watty, Goldarbeiter zu Moers. Unterschrift und Papiersiegel des Notars Hubert

Vollständigen Titel anzeigen
Stadtarchiv Duisburg
Objekt beim Datenpartner
Loading...