Der Notar Henrich Klensing hat für Bischof Dietrich Adolph von Paderborn bzw. dessen Rat Dr. Hanschen und die Deputierten des Domkapitels, Domdechant Caspar Philipp von Ketteler und Domkämmerer Johann Alhard von Imbsen auf Grund der Verhandlungen mit Constantin von der Asseburg, Bevollmächtigten seines Vaters Ludwig von der Asseburg die Rückgabe des 1565 durch Bischof Rembert von Paderborn für 6000 Goldgulden an die von der Asseburg versetzten Hauses Hinnenburg vollzogen. Vorgelegt wurde die Vollmacht Ludwigs von der Asseburg für seinen Sohn Constantin vom 9. Oktober 1656. Die Rückzahlung erfolgt für 7500 Reichstaler und 600 Reichstaler für die Baukosten am Schafstall und zwar durch die Übergabe verschiedener eingelöster Verschreibungen und Quittungen. 1. Verschreibung über 300 Reichstaler von Generalwachtmeister Freiherr von Bönninghausen für Ludwig von der Asseburg von 1632 April 7 nebst 150 Reichstaler Zinsen. 2. Verschreibung über 2500 Reichstaler von Engelbert Wippermann, Domherr zu Bremen, ausgestellt von Ludwig von der Asseburg von 1615 Juni 14/24, abgelöst vom hessischen Kanzler Johannes Vulteius nebst 250 Reichstaler Zinsen. 3. Verschreibung über 150 Reichstaler von Arnold Schilder zu Dreckburg von 1645 Oktober 18. 4. Verschreibung über 400 Reichstaler ausgestellt von Ludwig von der Asseburg d. Ä. von 1617 Mai 15 von den Erben Johannes Rumps zediert an Johannes Hoffmann mit der Immission in die asseburgische Mühle vor Brakel nebst 40 Reichstaler Zinsen. 5. Quittung Wilhelm Westphalens d. J. über 1200 Reichstaler vom Vergleich mit dem Landdrost Westphalen. 6. Verschreibung über 700 Reichstaler ausgestellt von Hans, Bernds Sohn, und Bernd d. J. Gevettern von der Asseburg von 1530 März 28 (Mondaghes nah dem Sondagh der Fasten Laetare Jerusalem) vom Domkapitel zu Paderborn. 7. Verschreibung über 500 Gulden ausgestellt von Hans von der Asseburg von 1529 März 1 (Mondages nah dem Sontage Oculi in der Fasten) vom Domkapitel Paderborner. Quittungen des Domkapitelsekretärs Johannes Brabeck über 30 Reichstaler und 50 Reichstaler sowie des Struktuarius Friedrich Busch über 31 Reichstaler 5 Schilling 3 Pfennig wegen der Zinsen von den domkapitularischen Kapitalien. 9. Verschreibung über 1000 Reichstaler ausgestellt von Ludwig von der Asseburg, Johanns Sohn 1585 Februar 1 (in profesto purificationis Marie virginis). 10. Quittung des Landschatzeinnehmers über 100 Reichstaler wegen gezahlter rückständiger Rittersteuer. 11. Quittung Konstantins von der Asseburg über 126 Reichstaler von seinem Vater. Die restlichen 173 Reichstaler beglichen durch versprochene Zinsen und Lehngebühren. Die übergebenen Schlüssel und das Haus Hinnenburg werden Ludwig von der Asseburg auf Lebenszeit belassen. Besitznahme des Zubehörs in Gegenwart der Zeugen Anton Lübbert von Haxthausen zu Bökendorf und Henrich Wilhelm Westphalen zu Fürstenberg. Am 25. Oktober Fortsetzung der Besitzergreifung des genannten Zubehörs der Hinnenburg durch den Rentmeister zu Dringenberg und in Gegenwart der Zeugen Henrich Vöringh, Richter zu Erkeln, und Johann Wulner, Bürger zu Dringenberg. Am 14. November Fortsetzung mit den Zeugen Conrad Seitell aus Driburg und dem genannten Johann Wullner aus Dringenberg, sowie am 27. November, hier vor allem der Anteil an den Untergerichten in Herste und Istrup. Notariatssignet und US des Notars Henrich Klensing

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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