Vernehmungen im Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft München über den von Georg Elser verübten Anschlag auf Adolf Hitler im Bürgerbräukeller in München am 8. November 1939
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 48/4 Bü 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, EL 48/4 Kriminalhauptstelle der Landespolizei Stuttgart/Landeskriminalamt (online nur: Akte betr. Georg Elser)
Kriminalhauptstelle der Landespolizei Stuttgart/Landeskriminalamt (online nur: Akte betr. Georg Elser) >> Akten
1950
Darin:
Innenseite des Vorderdeckels: Lichtbild des Georg Elser (1 Negativ, 1 Positiv mit rückseitiger eigenhändiger Unterschrift; vgl. Bl. 16), o.D.;
Protokolle (beglaubigte Mehrschriften, z.T. unterschrieben) über die Aussagen folgender Personen:
- Bl. 2r-4 Elsa Votteler gesch. Härlen geb. Stephan in Göppingen-Jebenhausen (frühere Braut des Georg Elser)
- Bl. 4-4r Maria Hirth geb. Elser in Stuttgart (Schwester des Georg Elser)
- Bl. 4r-5r Karl Hirth in Stuttgart (Ehemann der Maria Hirth geb. Elser)
- Bl. 6-9 Wilhelm Rauschenberger in Stuttgart (im November 1939 Kriminalsekretär bei der Staatspolizeileitstelle Stuttgart)
- Bl. 9-10 Otto Rappold in Stuttgart (desgl.)
- Bl. 10-10r Otto Kessler in Stuttgart (desgl.)
- Bl. 11-14r Paul Bässler in Schloss Filseck (desgl.)
- Bl. 14r-15 Maria Daberger geb. Schmauder in Schnaitheim Kr. Heidenheim (ehemalige Braut des Georg Elser) und Karoline Schmauder in Schnaitheim Kr. Heidenheim (deren Mutter)
- Bl. 18-21r Maria Elser in Königsbronn (Mutter des Georg Elser)
- Bl. 21r-23r Anna Lober geb. Elser in Königsbronn (Schwester des Georg Elser)
- Bl. 24-24r Friederike Kraft geb. Elser in Heidenheim (Schwester des Georg Elser)
- Bl. 25-26r Karoline Schmauder (s.o.)
- Bl. 27-28r Leonhard Elser in Königsbronn (Bruder des Georg Elser)
- Bl. 29-31r Georg Vollmer in Königsbronn (Steinbruchbesitzer, ehemaliger Arbeitgeber des Georg Elser)
- Bl. 42-43r Franz Ludwig Neher in Herrsching am Ammersee (Schriftsteller, Verfasser eines journalistischen Berichts über den Münchener Anschlag), mit Anlagen:
- Bl. 44-53 Bericht (Mehrschrift) und
- Bl. 54-57 Schreiben des Neher an die Rundfunk-Direktion München betr. seine Vermutung über den Anschlag, geschrieben nach 1945 (zwei Mehrschriften)
Innenseite des Vorderdeckels: Lichtbild des Georg Elser (1 Negativ, 1 Positiv mit rückseitiger eigenhändiger Unterschrift; vgl. Bl. 16), o.D.;
Protokolle (beglaubigte Mehrschriften, z.T. unterschrieben) über die Aussagen folgender Personen:
- Bl. 2r-4 Elsa Votteler gesch. Härlen geb. Stephan in Göppingen-Jebenhausen (frühere Braut des Georg Elser)
- Bl. 4-4r Maria Hirth geb. Elser in Stuttgart (Schwester des Georg Elser)
- Bl. 4r-5r Karl Hirth in Stuttgart (Ehemann der Maria Hirth geb. Elser)
- Bl. 6-9 Wilhelm Rauschenberger in Stuttgart (im November 1939 Kriminalsekretär bei der Staatspolizeileitstelle Stuttgart)
- Bl. 9-10 Otto Rappold in Stuttgart (desgl.)
- Bl. 10-10r Otto Kessler in Stuttgart (desgl.)
- Bl. 11-14r Paul Bässler in Schloss Filseck (desgl.)
- Bl. 14r-15 Maria Daberger geb. Schmauder in Schnaitheim Kr. Heidenheim (ehemalige Braut des Georg Elser) und Karoline Schmauder in Schnaitheim Kr. Heidenheim (deren Mutter)
- Bl. 18-21r Maria Elser in Königsbronn (Mutter des Georg Elser)
- Bl. 21r-23r Anna Lober geb. Elser in Königsbronn (Schwester des Georg Elser)
- Bl. 24-24r Friederike Kraft geb. Elser in Heidenheim (Schwester des Georg Elser)
- Bl. 25-26r Karoline Schmauder (s.o.)
- Bl. 27-28r Leonhard Elser in Königsbronn (Bruder des Georg Elser)
- Bl. 29-31r Georg Vollmer in Königsbronn (Steinbruchbesitzer, ehemaliger Arbeitgeber des Georg Elser)
- Bl. 42-43r Franz Ludwig Neher in Herrsching am Ammersee (Schriftsteller, Verfasser eines journalistischen Berichts über den Münchener Anschlag), mit Anlagen:
- Bl. 44-53 Bericht (Mehrschrift) und
- Bl. 54-57 Schreiben des Neher an die Rundfunk-Direktion München betr. seine Vermutung über den Anschlag, geschrieben nach 1945 (zwei Mehrschriften)
1 Bü (Bl. 1-57)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:47 MEZ
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