Margarete, Witwe des Ruger Widenmann, von Haindling bekundet, dass sie im Namen ihres verstorbenen früheren Mannes mit Hilfe des Pfarrers von Haindling Konrad Meinhart einen ewigen Jahrtag in Haindling zu der von Stephan Hausmettinger gestifteten Ewigmesse gestiftet hat. Diesen dotiert sie mit drei von sechs Wismad im Haken bei Breitenfeld, die ihr verstorbener Mann Ruger Widenmann und Heinrich Schmid von Pfolenchoven von Giburg, Tochter des Jakob Gastknecht, Bürgers von Straubing, gekauft haben. Ferner werden zahlreiche Bestimmungen zur Ausführung der Stiftung getroffen. S1: Ulrich Kastenmair, Kämmerer der Stadt Straubing. S2: Georg Ödenreuter, Bürger von Straubing
Vollständigen Titel anzeigen
Margarete, Witwe des Ruger Widenmann, von Haindling bekundet, dass sie im Namen ihres verstorbenen früheren Mannes mit Hilfe des Pfarrers von Haindling Konrad Meinhart einen ewigen Jahrtag in Haindling zu der von Stephan Hausmettinger gestifteten Ewigmesse gestiftet hat. Diesen dotiert sie mit drei von sechs Wismad im Haken bei Breitenfeld, die ihr verstorbener Mann Ruger Widenmann und Heinrich Schmid von Pfolenchoven von Giburg, Tochter des Jakob Gastknecht, Bürgers von Straubing, gekauft haben. Ferner werden zahlreiche Bestimmungen zur Ausführung der Stiftung getroffen. S1: Ulrich Kastenmair, Kämmerer der Stadt Straubing. S2: Georg Ödenreuter, Bürger von Straubing
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 1256
KU Regensburg-St. Emmeram F. 141
Registratursignatur/AZ: Kasten 6, Schublade Nr. 6, Nr. 37
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> III. 1401-1500
1419 Juli 21
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: zwei an Presseln anhängende Siegel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Das ist geschehen do man tzalt von Kristi unsers lieben herren gepurt viertzehenhundert jar und darnac in dem newntzehendem jar an sand Maria Magdalena abent der heiligen jungkchfrawn.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1419
Monat: 7
Tag: 21
Äußere Beschreibung: 33x55 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Das ist geschehen do man tzalt von Kristi unsers lieben herren gepurt viertzehenhundert jar und darnac in dem newntzehendem jar an sand Maria Magdalena abent der heiligen jungkchfrawn.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1419
Monat: 7
Tag: 21
Äußere Beschreibung: 33x55 cm
Widenmann: Margarete, Ehefrau des Rüger
Widenmann: Rüger, von Haindling
Meinhart: Konrad, Pfarrer von Hainsbach
Hausmettinger: Stephan, Bürger von Straubing
Schmid: Heinrich, von Pfollenkofen
Gastknecht: Giburg, Tochter des Jakob
Gastknecht: Jakob, Bürger von Straubing
Kastenmair: Ulrich, Kämmerer der Stadt Straubing
Ödenreuter: Georg
Haindling (Gde. Geiselhöring, Lkr. Straubing-Bogen)
Breitenfeld (Gde. Straubing, krfr.St. Straubing)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:30 MESZ
CC0 1.0 Universell