Streitigkeiten mit Baden
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Bü 82
Lad. E. 2. Büschel
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 2. Sachakten >> 2.5 Differenzen >> Differenzen mit Baden
1497-1565
Enthält:
1. Vertragskonzept zwischen Herrn Bartholomäus, Abt zu Herrenalb, und dessen Konvent mit Albrecht von Welden, Hauptmann und Konsorten, wegen etlicher Sachen bei Einnennung des Klosters Herrenalb, Langensteinbach und Malsch, 18. Januar 1497.
2. Kreditiv der badischen Vormundschaft und Graf Wilhelms von Eberstein an Herzog Ulrich für den Vogt zu Stollhofen, Bernhard von Endingen, 29. Februar 1535. Original.
3. Schriften betreffend den von den badischen und ebersteinischen Herrschaften angesprochenen Atz und Einkehr im Kloster Herrenalb, 1536-1553.
Nro. 1-8 (Bl. 1-13), dabei sub Nro. 1 Abschrift Heidelberger Vertrags zwischen Württemberg und Baden wegen Schutz und Schirm des Atzes im Kloster Herrenalb, geben Abend nach Acceptionis Domini 1539.
4. Schriften betreffend die Irrungen zwischen Württemberg und Baden, wegen des von Herzog Ulrich den Kellern zu Malsch und Langesteinbach befohlenen Verkaufs der Früchte, 1538 (Kopien).
5. Abschriften betreffend den Atz sowie Schutz und Schirm über dessen im badischen gelegenen Güter, so die badische Vormundschaft in dem Kloster Herrenalb zu haben vermeint, 1538-1539.
6. Petitio der badischen Vormundschaft contra Herzog Ulrich, nebst anderen Schriften betreffend Schutz und Schirm des Klosters Herrenalb und was demselben anhängig, 1539.
7. Markgraf Albrechts [von Baden-Durlach] Schreiben an Herzog Christoph, dass er seines Vaters [ - Markgraf Ernst I. von Baden-Durlach - ] Gemüt in dem, was sie miteinander gesprochen, erkundigen wolle, 31. März 1542. Original.
8. Unvollkommene Schriften betreffend des Abts Philipp zu Herrenalbs Beschwerde wider die Zudringlichkeiten und Drohungen von Baden, auch vorgenommene Pfändungen des Klosters Vieh und Untertanen, mit den Konzepten der württembergischen Antworten, nebst einem von Baden in Camera imp. ausgestellten Mandat contra Württemberg de non offendendo, 1558-1560.
9. Bericht des Abts Philipp an Herzog Christoph und Bitte um Handhabung des Bundes fürstlichen Schutzes und Schirms über das Kloster gegen die badischen Rüstungen und gewalttätigen Eingriffe, 8. November 1560 mit Beilage A - J samt anderen Schriften, 1560.
Nro. 1-1[3], alle zusammen signiert.
10. Prozess zwischen Württemberg und der Markgrafschaft Baden wegen Herrenalb, s. d.
11. Streitigkeit zwischen Württemberg und Baden, wegen gefangen genommenen Herrenalber Untertanen, 1556-1565.
Aus Herzog Christoph von Württembergs Kabinettsakten entnommen.
1. Vertragskonzept zwischen Herrn Bartholomäus, Abt zu Herrenalb, und dessen Konvent mit Albrecht von Welden, Hauptmann und Konsorten, wegen etlicher Sachen bei Einnennung des Klosters Herrenalb, Langensteinbach und Malsch, 18. Januar 1497.
2. Kreditiv der badischen Vormundschaft und Graf Wilhelms von Eberstein an Herzog Ulrich für den Vogt zu Stollhofen, Bernhard von Endingen, 29. Februar 1535. Original.
3. Schriften betreffend den von den badischen und ebersteinischen Herrschaften angesprochenen Atz und Einkehr im Kloster Herrenalb, 1536-1553.
Nro. 1-8 (Bl. 1-13), dabei sub Nro. 1 Abschrift Heidelberger Vertrags zwischen Württemberg und Baden wegen Schutz und Schirm des Atzes im Kloster Herrenalb, geben Abend nach Acceptionis Domini 1539.
4. Schriften betreffend die Irrungen zwischen Württemberg und Baden, wegen des von Herzog Ulrich den Kellern zu Malsch und Langesteinbach befohlenen Verkaufs der Früchte, 1538 (Kopien).
5. Abschriften betreffend den Atz sowie Schutz und Schirm über dessen im badischen gelegenen Güter, so die badische Vormundschaft in dem Kloster Herrenalb zu haben vermeint, 1538-1539.
6. Petitio der badischen Vormundschaft contra Herzog Ulrich, nebst anderen Schriften betreffend Schutz und Schirm des Klosters Herrenalb und was demselben anhängig, 1539.
7. Markgraf Albrechts [von Baden-Durlach] Schreiben an Herzog Christoph, dass er seines Vaters [ - Markgraf Ernst I. von Baden-Durlach - ] Gemüt in dem, was sie miteinander gesprochen, erkundigen wolle, 31. März 1542. Original.
8. Unvollkommene Schriften betreffend des Abts Philipp zu Herrenalbs Beschwerde wider die Zudringlichkeiten und Drohungen von Baden, auch vorgenommene Pfändungen des Klosters Vieh und Untertanen, mit den Konzepten der württembergischen Antworten, nebst einem von Baden in Camera imp. ausgestellten Mandat contra Württemberg de non offendendo, 1558-1560.
9. Bericht des Abts Philipp an Herzog Christoph und Bitte um Handhabung des Bundes fürstlichen Schutzes und Schirms über das Kloster gegen die badischen Rüstungen und gewalttätigen Eingriffe, 8. November 1560 mit Beilage A - J samt anderen Schriften, 1560.
Nro. 1-1[3], alle zusammen signiert.
10. Prozess zwischen Württemberg und der Markgrafschaft Baden wegen Herrenalb, s. d.
11. Streitigkeit zwischen Württemberg und Baden, wegen gefangen genommenen Herrenalber Untertanen, 1556-1565.
Aus Herzog Christoph von Württembergs Kabinettsakten entnommen.
Archivale
Baden-Durlach, Albrecht; Markgraf, 1511-1542
Endingen, Bernhard von
Herrenalb, Bartholomäus; Abt, um 1487-1504
Richtenberg, Bartholomäus von; Abt zu Herrenalb
Bad Herrenalb CW; Kloster, badische Landeshoheit
Bad Herrenalb CW; Kloster, Besitzungen
Baden
Eberstein; Herrschaft
Langensteinbach : Karlsbad KA
Malsch KA
Stollhofen : Rheinmünster RA
Württemberg
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- Kloster- und Stiftsgutverwaltungen (Archival tectonics)
- Herrenalb (Archival holding)
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- 2.5 Differenzen (Classification)
- Differenzen mit Baden (Classification)