Kläger: Fritz von Bülow, Rittmeister zu Gudow, für sich und seine unmündigen Halbbrüder Franz und Joachim von Bülow, Beklagter: Otto von Wackerbarth, Domdekan zu Schwerin, Detlef von Wackerbarth zu Segrahn, Hardenack von Wackerbarth zu Katelbogen, Franz von Wackerbarth zu Horst, Hartwig von Wackerbarth und andere Mitglieder der Familie zu Sterley und Kogel, Prozessvertreter: Dr. Johann Gödelmann, Dr. Marsilius Bergner, Streitgegenstand: Pfändungen, Misshandlung von Hirten, Errichtung eines neuen Schäfereigebäudes in einem Streit zwischen den Parteien um die Grenzziehung zwischen den Gütern Gudow und Segrahn
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Kläger: Fritz von Bülow, Rittmeister zu Gudow, für sich und seine unmündigen Halbbrüder Franz und Joachim von Bülow, Beklagter: Otto von Wackerbarth, Domdekan zu Schwerin, Detlef von Wackerbarth zu Segrahn, Hardenack von Wackerbarth zu Katelbogen, Franz von Wackerbarth zu Horst, Hartwig von Wackerbarth und andere Mitglieder der Familie zu Sterley und Kogel, Prozessvertreter: Dr. Johann Gödelmann, Dr. Marsilius Bergner, Streitgegenstand: Pfändungen, Misshandlung von Hirten, Errichtung eines neuen Schäfereigebäudes in einem Streit zwischen den Parteien um die Grenzziehung zwischen den Gütern Gudow und Segrahn
LASH, Abt. 390 Nr. 88
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1585-1596
Enthält: Lauenburgisches Hofgericht 1585-1591, RKG 1592-1596; Spruch der Juristen-Fakultät Helmstedt 1591; Schreiben des Dr. Calixtus Schein zu Lübeck 1592 (Q 6); Aktenstücke aus einer weiteren Appellation 1593 in einem extrajudizialen Bescheid der lauenburgischen Regierung an das RKG
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 496
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ