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Kracht gen. Stienkemeier zu Schnathorst (Nr. 9)
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Domkapitel Minden - Akten >> 22. Eigenhörige und Höfe >> 22.2. Bauernhöfe und Eigenhörige, Spezialia
1732-1756
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Rechtfertigung des Johann Gerd Kracht wegen seiner Rückstände durch seinen Dienst als Soldat in der Kompanie Blandersen 1732 4. Weigerung des Tönnies Kracht zur Ablieferung 1733 9. Klage des Johann Jobst Niedermeier wegen der ihm durch den Soldaten Kracht im Regiment des Prinzen Dietrich zu Anhalt zugefügten Schläge beim Schütten von Pferden des Obermeier 1743 19. Pfändung der Feldfrüchte des Johann Gerd Kracht wegen des Rückstands der gutsherrlichen Gefälle, Ladung der Gläubiger wegen der geplanten Abmeierung des Kracht 1743 68. Intervention des Obristlieutenant von Blankensee, Wechsel des Kracht aus dem hannoverschen in den preußischen Kriegsdienst 1743 89. Gewaltsames Ausdreschen des Korns beim auf die Festung Wesel verurteilten Musketier Kracht 1746 116. Wiederbesetzung der Stätte nach der Abmeierung des Kracht 1748 130. Übergabe der Stätte an den Sohn Hinrich Hermann Stienkemeier 1751 134. Heirat des Johann Hermann Kracht mit Catharina Wessel, Eickelsche Eigenhörige 1751 137. Beschwerde des Henrich Hermann Kracht gen. Stienkemeier über den alten Stienkemeier wegen Austeilung von Schlägen und Wegnahme des Viehs 1752 140. Weigerung des von Blankensee in Bielefeld zur Versorgung des Krachts mit Weib und Kind bei der Kompanie 1752 144. Klage des Niedermeier über die erhaltenen Prügel durch den Soldat Kracht, Attest des Pastors Reichmann 1754 152. Widerstand des Heinrich Hermann Stienkemeier gegen eine Pfändung 1756
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.