Liebknecht, Kurt.- Bildbestand (Bestand)
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BArch N 2546-BILD
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1940-1986
Geschichte des Bestandsbildners: geb. 26.03.1905 in Frankfurt/Main, gest. 09.01.1994 in Berlin, Architekt, Präsident der Deutschen Bauakademie
1924-1929 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Berlin bei Hans Poelzig, Dipl.-Ingenieur, 1929-1931 Tätigkeit als Architekt bei Ludwig Mies van der Rohe und Hans Poelzig, 1931-1948 als Spezialist in die UdSSR (Gruppe Ernst May), Tätigkeit im Büro von Standartgorprojekt (Stadtplanung für Magnitogorsk und Nowokusnezk), 1939-1948 Tätigkeit an der Allunionsakademie für Architektur in Moskau im Bereich Gesundheitswesen, v.a. Tätigkeit im Krankenhausbau, 1937 sowjetische Staatsbürgerschaft, Anfang 1941 in der Sonderfahndungsliste 'UdSSR' der Gestapo erfasst, 1943 Leiter der Abteilung Gesundheits- und Sozialeinrichtungen der Akademie, 1945 Promotion, Ende 1948 Rückkehr nach Deutschland, 1949 wissenschaftlicher Sekretär im Institut für Bauwesen der Deutschen Akademie der Wissenschaften (Arbeitsgebiet Gesundheitseinrichtungen), 1949 Leiter der Hauptabteilung Entwurf in der Hauptverwaltung Bauwesen der Deutschen Wirtschaftskommission, 1949 Direktor des neu gebildeten Instituts für Städtebau und Hochbau im Ministerium für Aufbau, 1949 SED, 1951-1961 erster Präsident der Deutschen Bauakademie, 1951 Ernennung zum Professor, 1954-1963 Mitglied des ZK der SED, 1957 Vertreter des Bauwesens im Forschungsrat der DDR, 1961-1963 Leiter des Instituts für Theorie und Geschichte der Deutschen Bauakademie, 1964-1970 Direktor des neu gegründeten Instituts für Technologie der Gesundheitsbauten beim Ministerium für Gesundheitswesen, nach 1970 emeritiert, Tätigkeit in verschiedenen Gremien der Bauakademie
13. Juli 2011
Bearbeitungshinweis: vorläufiges Findbuch (BASYS-S, Word)
Zitierweise: BArch N 2546-BILD/...
1924-1929 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Berlin bei Hans Poelzig, Dipl.-Ingenieur, 1929-1931 Tätigkeit als Architekt bei Ludwig Mies van der Rohe und Hans Poelzig, 1931-1948 als Spezialist in die UdSSR (Gruppe Ernst May), Tätigkeit im Büro von Standartgorprojekt (Stadtplanung für Magnitogorsk und Nowokusnezk), 1939-1948 Tätigkeit an der Allunionsakademie für Architektur in Moskau im Bereich Gesundheitswesen, v.a. Tätigkeit im Krankenhausbau, 1937 sowjetische Staatsbürgerschaft, Anfang 1941 in der Sonderfahndungsliste 'UdSSR' der Gestapo erfasst, 1943 Leiter der Abteilung Gesundheits- und Sozialeinrichtungen der Akademie, 1945 Promotion, Ende 1948 Rückkehr nach Deutschland, 1949 wissenschaftlicher Sekretär im Institut für Bauwesen der Deutschen Akademie der Wissenschaften (Arbeitsgebiet Gesundheitseinrichtungen), 1949 Leiter der Hauptabteilung Entwurf in der Hauptverwaltung Bauwesen der Deutschen Wirtschaftskommission, 1949 Direktor des neu gebildeten Instituts für Städtebau und Hochbau im Ministerium für Aufbau, 1949 SED, 1951-1961 erster Präsident der Deutschen Bauakademie, 1951 Ernennung zum Professor, 1954-1963 Mitglied des ZK der SED, 1957 Vertreter des Bauwesens im Forschungsrat der DDR, 1961-1963 Leiter des Instituts für Theorie und Geschichte der Deutschen Bauakademie, 1964-1970 Direktor des neu gegründeten Instituts für Technologie der Gesundheitsbauten beim Ministerium für Gesundheitswesen, nach 1970 emeritiert, Tätigkeit in verschiedenen Gremien der Bauakademie
13. Juli 2011
Bearbeitungshinweis: vorläufiges Findbuch (BASYS-S, Word)
Zitierweise: BArch N 2546-BILD/...
Liebknecht, Kurt, 1905-1994
38 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: "Kurt-Liebknecht-Archiv" in der Stiftung Archiv der Akademie der Künste
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ