MInn 28: Apotheken- und Arzneimittelwesen (Bestand)
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MInn
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 2 Abteilung II: Neuere Bestände >> 2.5 Inneres, Wohnen/Bau >> 2.5.1 Ministerien >> 2.5.1.1 Innenministerium (MInn) >> 2.5.1.1.1 Innenministerium (MInn) >> Innenministerium (MInn)
1930-1970
Vorwort: Die im Findbuch MInn 28 erschlossenen 211 Sachakten zum Apotheken- und Arzneimittelwesen (87020-87230) wurden im Jahr 1979 vom Staatsministerium des Innern an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben und von Dr. Joachim Lauchs und Gudrun Hein mit einem maschinenschriftlich erstellten Findbuch verzeichnet und geordnet. Frau Marianne Pregel übernahm im Jahr 2001 die Erfassung der Datensätze in der elektronischen Datenbank. Seit 2010 steht das Repertorium auch als Online-Findmittel der Staatlichen Archive Bayerns zur Verfügung und wurde 2014/2015 für eine erneute Online-Stellung noch einmal überarbeitet.
Die Unterlagen wurden in der Abteilung I E (Gesundheitswesen) ausgesondert, die aus der Abteilung III (Gesundheit und Wohlfahrt) im Jahr 1956 mit der Einführung einer neuen Geschäftsordnung hervorgegangen ist, und sind noch weitgehend nach den bis 1956 gültigen Aktenplangruppen für die ehemaligen Sachgebiete III 4 und III 7 strukturiert. Die Sachgliederung in 28 Hauptgruppen beginnt mit den Unterlagen zum Apothekenwesen. Neben Quellen zum Apothekengesetz, zur Apothekenbetriebsordnung, zu verschiedenen Drogisten- und Apothekerorganen (z.B. Berufsgericht der Apothekerkammer, Landesausschuss für Apotheken und Krankenkassen, Apothekenmuseum), sind vor allem die Bewerbungen, Prüfungszulassungen (Sammelakten mit Einzelfällen: MInn 87106-87112) und Approbationen für Pharmazeuten (Sammelakten mit Einzelfällen von A-Z: MInn 87117-87126), die über das Innenministerium liefen, als Inhaltsschwerpunkte hervorzuheben. In den Hauptgruppen 17-28 ist das Arzneimittelwesen thematisiert und enthält vor allem Schriftgut zum Arzneimittelgesetz, zur Deutschen Arzneimitteltaxe und zur Herstellung sowie zum Verkehr mit Arzneimitteln, Betäubungsmitteln, Giften und giftigen Pflanzenschutzmitteln.
Der zeitliche Schwerpunkt liegt zwischen 1920 und dem Beginn der 1970er Jahre, die Laufzeiten einiger weniger Akten (Apothekenvisitationen, Prüfungsordnung für Apotheker und Approbationen) beginnen vor 1920.
Im Bereich der Apothekenkonzessionen, der Hausapotheken und der Personalangelegenheiten fanden Kassationen im Umfang von etwa 270 Akten statt, da der Umfang der ursprünglichen Aktenabgabe mit 487 Akten angegeben ist.
Frühere Abgaben für den Apotheken- und Arzneimittelbereich finden sich in den Findbüchern MInn 4/1, MInn 6 und MInn 25 und setzen sich im Findbuch MInn 39: Gesundheitswesen und MArb 4/1 schwerpunktmäßig fort. Auf das ausführliche Vorwort zum Gesundheitswesen von Herrn Dr. Markus Schmalzl in MInn 39 wird an dieser Stelle verwiesen. Da im Jahr 1993 das gesamte Gesundheitswesen an das Arbeitsministerium überging und von dort an das Gesundheits- (2001-2008, ab 2013) bzw. Umweltministerium (2008-2013) wird die künftige archivische Überlieferung in den Fonds dieser Ministerien zu suchen sein.
München, im September 2015
Edeltraud Weber
Literatur:
Wilhelm Volkert (Hrsg.), Handbuch der Bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799-1980, München 1983, S. 30-34.
Peter Koch, 200 Jahre Bayerisches Staatsministerium des Innern. Eine Behörde für Bayern, München 2006, S. 73, S. 175-176.
Bestellsignatur (zitierfähige Signatur): BayHStA, MInn + Bestellnummer
Beispiel: BayHStA, MInn 87106
Die Unterlagen wurden in der Abteilung I E (Gesundheitswesen) ausgesondert, die aus der Abteilung III (Gesundheit und Wohlfahrt) im Jahr 1956 mit der Einführung einer neuen Geschäftsordnung hervorgegangen ist, und sind noch weitgehend nach den bis 1956 gültigen Aktenplangruppen für die ehemaligen Sachgebiete III 4 und III 7 strukturiert. Die Sachgliederung in 28 Hauptgruppen beginnt mit den Unterlagen zum Apothekenwesen. Neben Quellen zum Apothekengesetz, zur Apothekenbetriebsordnung, zu verschiedenen Drogisten- und Apothekerorganen (z.B. Berufsgericht der Apothekerkammer, Landesausschuss für Apotheken und Krankenkassen, Apothekenmuseum), sind vor allem die Bewerbungen, Prüfungszulassungen (Sammelakten mit Einzelfällen: MInn 87106-87112) und Approbationen für Pharmazeuten (Sammelakten mit Einzelfällen von A-Z: MInn 87117-87126), die über das Innenministerium liefen, als Inhaltsschwerpunkte hervorzuheben. In den Hauptgruppen 17-28 ist das Arzneimittelwesen thematisiert und enthält vor allem Schriftgut zum Arzneimittelgesetz, zur Deutschen Arzneimitteltaxe und zur Herstellung sowie zum Verkehr mit Arzneimitteln, Betäubungsmitteln, Giften und giftigen Pflanzenschutzmitteln.
Der zeitliche Schwerpunkt liegt zwischen 1920 und dem Beginn der 1970er Jahre, die Laufzeiten einiger weniger Akten (Apothekenvisitationen, Prüfungsordnung für Apotheker und Approbationen) beginnen vor 1920.
Im Bereich der Apothekenkonzessionen, der Hausapotheken und der Personalangelegenheiten fanden Kassationen im Umfang von etwa 270 Akten statt, da der Umfang der ursprünglichen Aktenabgabe mit 487 Akten angegeben ist.
Frühere Abgaben für den Apotheken- und Arzneimittelbereich finden sich in den Findbüchern MInn 4/1, MInn 6 und MInn 25 und setzen sich im Findbuch MInn 39: Gesundheitswesen und MArb 4/1 schwerpunktmäßig fort. Auf das ausführliche Vorwort zum Gesundheitswesen von Herrn Dr. Markus Schmalzl in MInn 39 wird an dieser Stelle verwiesen. Da im Jahr 1993 das gesamte Gesundheitswesen an das Arbeitsministerium überging und von dort an das Gesundheits- (2001-2008, ab 2013) bzw. Umweltministerium (2008-2013) wird die künftige archivische Überlieferung in den Fonds dieser Ministerien zu suchen sein.
München, im September 2015
Edeltraud Weber
Literatur:
Wilhelm Volkert (Hrsg.), Handbuch der Bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799-1980, München 1983, S. 30-34.
Peter Koch, 200 Jahre Bayerisches Staatsministerium des Innern. Eine Behörde für Bayern, München 2006, S. 73, S. 175-176.
Bestellsignatur (zitierfähige Signatur): BayHStA, MInn + Bestellnummer
Beispiel: BayHStA, MInn 87106
215
Bestand
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ
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