Der Römische König Wenzel, König zu Böhmen (Beheim), verschreibt seinem Rat Johann Grafen zu Sp. [dem Jungen] 4 Mark böhmischer Groschen "berkczale" wöchentlich, solange der Graf in seinen Diensten steht; er weist den Münzmeister zu Kuttenberg (uff dem berge zu den chutten) an, die 4 Mark Prager Groschen auszuzahlen bei Vermeidung der königlichen Ungnade. Der König siegelt mit dem Majestätssiegel.
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Der Römische König Wenzel, König zu Böhmen (Beheim), verschreibt seinem Rat Johann Grafen zu Sp. [dem Jungen] 4 Mark böhmischer Groschen "berkczale" wöchentlich, solange der Graf in seinen Diensten steht; er weist den Münzmeister zu Kuttenberg (uff dem berge zu den chutten) an, die 4 Mark Prager Groschen auszuzahlen bei Vermeidung der königlichen Ungnade. Der König siegelt mit dem Majestätssiegel.
BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 727
Rheinpfälzer U 5636, Straßburg E 5140/54
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1351-1400
1386 Januar 29
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 727. Sg. ab, ein Einschnitt im Umbug. KV: "Per dominum H. Lubucen. prepositum cancellarium Wlachnico de Weitemule. R. Franciscus de Gewicz" (Rückseite). Abschr.: ebenda (AS: Sp. U 182, beglaubigt, 1791, mit Nachzeichnung des Siegels). KA 67/1354 fol. 187'. M 387/20. Nr. 12276 Stück 313.
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Originaldatierung: "Geben zu Berne 1386 des nehsten sontags vor unser vrawen tage liechtmesse unser reiche des behemischen in dem dreyundczweinczigisten und des romischen in dem czehenden jaren."
Ausstellungsort: Beraun
Originaldatierung: "Geben zu Berne 1386 des nehsten sontags vor unser vrawen tage liechtmesse unser reiche des behemischen in dem dreyundczweinczigisten und des romischen in dem czehenden jaren."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 727. Sg. ab, ein Einschnitt im Umbug. KV: "Per dominum H. Lubucen. prepositum cancellarium Wlachnico de Weitemule. R. Franciscus de Gewicz" (Rückseite). Abschr.: ebenda (AS: Sp. U 182, beglaubigt, 1791, mit Nachzeichnung des Siegels). KA 67/1354 fol. 187'. M 387/20. Nr. 12276 Stück 313.
Ausstellungsort: Beraun
Originaldatierung: "Geben zu Berne 1386 des nehsten sontags vor unser vrawen tage liechtmesse unser reiche des behemischen in dem dreyundczweinczigisten und des romischen in dem czehenden jaren."
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 727. Sg. ab, ein Einschnitt im Umbug. KV: "Per dominum H. Lubucen. prepositum cancellarium Wlachnico de Weitemule. R. Franciscus de Gewicz" (Rückseite). Abschr.: ebenda (AS: Sp. U 182, beglaubigt, 1791, mit Nachzeichnung des Siegels). KA 67/1354 fol. 187'. M 387/20. Nr. 12276 Stück 313.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ