Eheberedung zwischen dem Edlen und Ehrnfesten Caspar von der Hese zu Nartlunern, Sohn des Hermann von der Hese zu Hodinckhausen und Nartlunen, und dessen Frau Anna von Holtum, einerseits und der Junfer Walburg Brandis, des + Michell Brandis, weiland Bürgermeistern zu Werl, und der Barbara Bocks ehelicher Tochter, anderseits. Der Bräutigam will den Hausstand auf seinen ihm von seinen Brüdern und Schwestern übertragenen Erbgütern zu Nordlünern einrichten. Der Bruder der Braut, Hermann Brandis, verspricht der letzteren im Einverständnis mit der Mutter und dem Schwager Wilhelm Scholer einen Heilingspfennig von 2100 Rt., dagegen bemorgengabt Caspar und seine Braut mit Wendelshove zu Nartlunern. Braut und Bräutigam verzichten dagegen zu gunsten des Hermann Brandis und dessen Schwester Anna, Wilhelm Schölers Frau, auf weiteres elterliches Erbgut binnen Werl, Dedingsleute waren an Seiten des Bräutigams Georg und Christoph Schell zu Rechen und Benninckhoven, Georg Dücker Neilingk, Johan und Thonies von der Hese, Caspars Brüder, und an Seiten der Braut: Hermann Brandis und Wilhelm Schöler, ihr Bruder und Schwager, Christian Kleynsorgen,der Rechten Lic., Wilhelm Brandis, Rentmeister, Christoffer von Loen, Richter Gerhard…., Kemner, Hermann Bock, Bürger, Johan Brechten zu Unna und der Werler Notar Henrich Eickell, die auch siegeln

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