Wolfgang, Joachim Ernst und Bernhard, Brüder und Vettern, alle Fürsten zu Anhalt, Grafen von Askanien, Herren zu Bernburg und Zerbst. Christoff, Dompropst zu Halberstadt, Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg, Wolfgang Ernst, Botho, Johann und Heinrich, Brüder und Vettern, alle Grafen zu Stolberg, Königstein, Rochefort und Wernigerode, Herren zu Eppstein, Münzenberg, Breuberg und Aigmont
Show full title
Wolfgang, Joachim Ernst und Bernhard, Brüder und Vettern, alle Fürsten zu Anhalt, Grafen von Askanien, Herren zu Bernburg und Zerbst. Christoff, Dompropst zu Halberstadt, Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg, Wolfgang Ernst, Botho, Johann und Heinrich, Brüder und Vettern, alle Grafen zu Stolberg, Königstein, Rochefort und Wernigerode, Herren zu Eppstein, Münzenberg, Breuberg und Aigmont
A 53, A Nr. 31 (Benutzungsort: Wernigerode)
Registratursignatur: A 937
A 53 (Benutzungsort: Wernigerode) Reichskammergericht zu Wetzlar
Reichskammergericht zu Wetzlar >> 01. Prozesse Buchstabe A
1562 -1601 (1613)
Enthält: simplicis querelae
Anlass für diesen Grenzstreit war eine nach Meinung der Fürsten von Anhalt unkorrekte Rückgabe der Schlösser und Orte Güntersberge und Harzgerode im Jahr 1536, die die Grafen von Stolberg 1498 wiederkäuflich für 3.200 Gulden in Gold erworben hatten. Das Haus Anhalt verlangte die Rückgabe von Land, von dem die Stolberger Grafen behaupteten, es von anderen Familien (z.B. von Hoym) gekauft zu haben. Im Verlauf des Streits kam es im umstrittenen Harzgebiet zu gewaltsamen Übergriffen von beiden Parteien. Auch mehrere vom Reichskammergericht eingesetzte Untersuchungskommissionen konnten die Besitzansprüche beider Seiten nicht vollständig klären. Der ca. 80 Jahre dauernde Streit fügte beiden Parteien schwere Schäden zu, so dass sie sich 1613 in einem Vergleich einigten.
Anlass für diesen Grenzstreit war eine nach Meinung der Fürsten von Anhalt unkorrekte Rückgabe der Schlösser und Orte Güntersberge und Harzgerode im Jahr 1536, die die Grafen von Stolberg 1498 wiederkäuflich für 3.200 Gulden in Gold erworben hatten. Das Haus Anhalt verlangte die Rückgabe von Land, von dem die Stolberger Grafen behaupteten, es von anderen Familien (z.B. von Hoym) gekauft zu haben. Im Verlauf des Streits kam es im umstrittenen Harzgebiet zu gewaltsamen Übergriffen von beiden Parteien. Auch mehrere vom Reichskammergericht eingesetzte Untersuchungskommissionen konnten die Besitzansprüche beider Seiten nicht vollständig klären. Der ca. 80 Jahre dauernde Streit fügte beiden Parteien schwere Schäden zu, so dass sie sich 1613 in einem Vergleich einigten.
Reichskammergericht
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
17.04.2025, 3:18 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Archival tectonics)
- 01.07. Territorienübergreifende Bestände (Archival tectonics)
- 01.07.02. Reichskammergerichtsakten (Archival tectonics)
- Reichskammergericht zu Wetzlar (Archival holding)
- 01. Prozesse Buchstabe A (Classification)
- Wolfgang, Joachim Ernst und Bernhard, Brüder und Vettern, alle Fürsten zu Anhalt, Grafen von Askanien, Herren zu Bernburg und Zerbst. Christoff, Dompropst zu Halberstadt, Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg, Wolfgang Ernst, Botho, Johann und Heinrich, Brüder und Vettern, alle Grafen zu Stolberg, Königstein, Rochefort und Wernigerode, Herren zu Eppstein, Münzenberg, Breuberg und Aigmont (Record)