Karl [Eugen] Herzog von Württemberg (voller Titel) belehnt nach dem Tod des Lehensmannes Lothar (Lotharii Philipp) Schenk Freiherr von Stauffenberg dessen hinterbliebenen Sohn Anton Schenk Freiherr von Stauffenberg für sich selbst und als Lehensträger seiner Brüder Johann Franz Schenk und Franz Xaver Schenk Freiherren von Stauffenberg, aller übrigen stauffenbergischen Lehensfolger, Erben und Nachkommen ehelicher Herkunft mit allen männlichen und weiblichen Nachkommen und der ehelichen Kinder mit allen männlichen und weiblichen Nachkommen und Lehensfolgern von Maria Margaretha Jakobea Freifrau von Ulm auf Erbach zu Rotenburg, geborene Schenk Freiin von Stauffenberg, und [Johann Ludwig Konstantin] Freiherr von Ulm auf Erbach zu Rotenburg, Maria Barbara Freifrau von Ow, geborene von Wernau (Werdnau), und Johann Friedrich Freiherr von Ow, und Elisabeth Freifrau von Rotenhan, geborene von Wernau, und Joachim Ignatius Freiherr von Rotenhan mit 2 lb 5 ß h und 1 Malter Roggen Sulzer Mess als jährlichen Zins und Geld, die ihnen von den Pflegern der [Kapelle] Sankt Wendelin zu Sulz aus dem Tyßlinszehnten gegeben werden, der auf dem Bertholdsgut und dem Heiligenteil beruht. Das Lehen hatten zuvor Johannes Ifflinger, sein Sohn Hieronymus Ifflinger von Graneck und sein Sohn Hans Friedrich II. Ifflinger von Graneck von den verstorbenen Herzögen Christoph und Ludwig von Württemberg empfangen, bis es mit Einverständnis aller Ifflinger von Graneck an Hans Veit von Wernau als Großvater von Johann Georg von Wernau verkauft wurde. Wenn beim Lehensfall keine männlichen Nachkommen vorhanden sein werden, wird der Aussteller auch Frauen oder Töchter belehnen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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