Abt Konrad von Hude will unter Zustimmung der Äbte Jakob von Altenberg und Wasmod von Mariental, denen wohl das Huder Bier als seinen Gästen wenig zugesagt hat, eine Änderung vornehmen, um den ewigen Klagen über das elende Gebräu entgegenzutreten: der Hof 1 in Bernebüttel, den der Abt für 300 Bremer Mark erworben hatte, und andere Einnahmen werden dazu bestimmt, um anderthalb Fuhren Hafer und 4 Malter (=48 Scheffel) Gerste zu liefern, damit entsprechend der früheren Brauart alle 14 Tag 8 Fass Bier gebraut werden. Der Konvent hingegen setzt zusätzlich die bisher zum Ankauf von Bremer Bier ausgesetzten vier Mark Silber zur Klosterbrauerei ein. Auf der Rückseite: Ceterum nos frater Conradus dictus abbas recognoscimus quod bona nostra sita ad amnem seu vulgariter thor Beke, que vendidit nobis Willekinus dictus Kesevole, contulimus et assignavimus ad domum sitam in Butlo, ut secundum modum, quem tenor presentium continet, conventualis cervisia possit eo melius et comodius comparari 1306 April 30 (Datum et actum apud Portum sancte Marie anno domini MCCC sexto in vigilia apostolorum Philippi et Jacobi)

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Niedersächsisches Landesarchiv
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