Geldstiftung zweier Cappeler Chorfrauen zum Ankauf Krengelscher Güter
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Urk. 18, 298
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1351 Sept. 8
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1350-1359
1351 September 8
Ausf. Perg. - die beiden Sg. anh.: 1. SpitzovSg. Abt Heinrichs von Cappel. 2. RundSg. des Cappeler Konvents (besch.), Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.289 Nr.8, 290 Nr.1
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini 1351 in nativitate virginis gloriose Marie
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß ihnen Metze von Lüder (Ludere) und Linza, Chorfrauen zu Oberkappel (sanctimoniales cenobii nostri superioris), 6 lb. Hessischer d. zum Ankauf Krengelscher Güter (ad bona dictorum Krengln comparanda) gestiftet haben. Deshalb weisen die Aussteller den beiden Schwestern auf ewig eine jährliche zu Martini fällige Rente von 9 Hessischen s. aus Garten, Hofstatt und Haus Luckards gen. Zcertin in Ebersdorf (Ebirzdorf) zu. Nach dem Tod der beiden soll die jeweilige Meisterin den Zins aufheben und jede Woche 2 leichte d. einem der in der Pfarrei zelebrierenden Priester für die dem Seelenheil der genannten Chorfrauen, ihrer Vorfahren und aller Gläubigen dienenden Messe geben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) 3a littera exhibita
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.107, 166
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Heinrich, Prior und Konvent des Stifts Cappel Prämonstratenserordens bekunden, daß ihnen Metze von Lüder (Ludere) und Linza, Chorfrauen zu Oberkappel (sanctimoniales cenobii nostri superioris), 6 lb. Hessischer d. zum Ankauf Krengelscher Güter (ad bona dictorum Krengln comparanda) gestiftet haben. Deshalb weisen die Aussteller den beiden Schwestern auf ewig eine jährliche zu Martini fällige Rente von 9 Hessischen s. aus Garten, Hofstatt und Haus Luckards gen. Zcertin in Ebersdorf (Ebirzdorf) zu. Nach dem Tod der beiden soll die jeweilige Meisterin den Zins aufheben und jede Woche 2 leichte d. einem der in der Pfarrei zelebrierenden Priester für die dem Seelenheil der genannten Chorfrauen, ihrer Vorfahren und aller Gläubigen dienenden Messe geben.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) 3a littera exhibita
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst. (Abt und Konvent)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.107, 166
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ