Stallung der Barbara Luber von Hirschbach nach Hersbruck wegen einer Zeugenaussage in der Ehestandssache des Stefan Müller von Hubmersberg
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E 49/II Nr. 1878
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
07.01.1783 - 18.03.1783
Enthält:
1783 Januar 7: Stallungsgesuch des Pflegamts Hersbruck an Verwalter (Johann Konrad) Gröschel in Artelshofen.
Bitte um Stallung der Tochter des Bäckers von Hirschbach, welche bei Stefan Müller in Hubmersberg gedient hat, am 11. d.M., damit sie eine Zeugenaussage bezüglich der Unehe des Stefan Müller machen kann.
1783 März 17: Stallungsgesuch des Pflegamts Hersbruck, wie vor.
Bitte um erneute Stallung der Barbara Luber, Stieftochter des Bäckers (Karl Gottlieb) Fichtner in Hirschbach, am 19. d.M., damit sie ihre am 11. Januar in obiger Sache getätigte Aussage mit Eid bestätigen kann. Es soll ihr dazu ein Ledigungsschein mitgegeben werden.
1783 März 18: Ledigungsschein (Entwurf), Artelshofen.
Barbara Luber, Tochter des verstorbenen Hans (= Johann) Georg Luber, Bäckermeisters in Hirschbach, darf zum genannten Termin erscheinen. Aussteller: Joh. C(onrad) Gröschel, Verwalter.
1783 Januar 7: Stallungsgesuch des Pflegamts Hersbruck an Verwalter (Johann Konrad) Gröschel in Artelshofen.
Bitte um Stallung der Tochter des Bäckers von Hirschbach, welche bei Stefan Müller in Hubmersberg gedient hat, am 11. d.M., damit sie eine Zeugenaussage bezüglich der Unehe des Stefan Müller machen kann.
1783 März 17: Stallungsgesuch des Pflegamts Hersbruck, wie vor.
Bitte um erneute Stallung der Barbara Luber, Stieftochter des Bäckers (Karl Gottlieb) Fichtner in Hirschbach, am 19. d.M., damit sie ihre am 11. Januar in obiger Sache getätigte Aussage mit Eid bestätigen kann. Es soll ihr dazu ein Ledigungsschein mitgegeben werden.
1783 März 18: Ledigungsschein (Entwurf), Artelshofen.
Barbara Luber, Tochter des verstorbenen Hans (= Johann) Georg Luber, Bäckermeisters in Hirschbach, darf zum genannten Termin erscheinen. Aussteller: Joh. C(onrad) Gröschel, Verwalter.
Archivale
Indexbegriff Person: Fichtner, Karl Gottlieb
Indexbegriff Person: Gröschel, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Luber, Barbara
Indexbegriff Person: Luber, Johann Georg
Indexbegriff Person: Müller, Stefan (Hubmersberg)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stallungen von Untertanen
Indexbegriff Person: Gröschel, Johann Konrad
Indexbegriff Person: Luber, Barbara
Indexbegriff Person: Luber, Johann Georg
Indexbegriff Person: Müller, Stefan (Hubmersberg)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stallungen von Untertanen
Artelshofen
Hersbruck
Hubmersberg
Stallung
Pflegamt Hersbruck
Bäcker Hirschbach
Dienstverhältnis
Zeugenaussage
Unehe
Ehestandssache
Eid
Ledigungsschein
Verwalter Artelshofen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ