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Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1930 - 1932
Enthält: Berichte über Privatmusiklehrerprüfungen, zum Teil von Senatsmitgliedern, in Berlin, Hannover, Köln und Düsseldorf 1930; Berlin und Stettin, Frankfurt a.M., Magdeburg, Kassel, Hannover, Kiel, Köln und Düsseldorf, Dortmund, Breslau 1931; Stettin, Hannover, Magdeburg, Kassel, Breslau, Münster und Dortmund, Wiesbaden, Frankfurt a.M., Köln und Düsseldorf, Berlin 1932. Prüfungsplan für die Prüfung in Kassel (Bl. 230) und Schneidemühl 1931 (Bl. 104-106). Stellungnahmen von Akademiemitgliedern zu Prüfungsaufgaben, Korrespondenz zu einzelnen Prüfungen, u.a. mit dem Ministerium. Vorschläge der Akademie zur Auslegung der Prüfungsordnung (Bl. 129); Gesamtbericht Seifferts an das Kultusministerium über die Prüfungen 1930/1931 (Bl. 114-126); Teilnahme von Senatsmitgliedern an Prüfungen als Kommissare, Berichte. Beanstandung der Prüfungen in Magdeburg und Erfurt 1929/1930 (Bl. 164-177); Frage der Reiseentschädigung des Kommissars zu Prüfungen (Bl. 82ff., 10, 1). Rundschreiben des Prüfungsausschusses Schleswig zu Prüfungsanforderungen (Bl. 44-46). Stellungnahme zu einem Aufsatz von Ludwig Misch, "Bilanz der Staatlichen Prüfungen", in "Allgemeine Musik-Zeitung", 6. Juni 1930 (Bl. 178-181). Enth. u.a.: Protokoll einer Sitzung von Seminarleitern etc. im Kultusministerium zur Frage der Musiklehrerseminare vom 26. Jan. 1932 (Bl. 47-48). Protokolle der Sitzungen des Senats, Sektion für Musik/Abteilung für Musik: 15. Mai 1931, 11. Juni 1931, 25. Juni 1931, 8. Okt. 1931, 29. Okt. 1931, 3. Dez. 1931, 10. Dez. 1931, 28. Jan. 1932, 23. Mai 1932 (Bl. 222f., 207f., 201f., 162f., 154f., 145, 97f., 75f., 58f., vgl. PrAdK 1229), 10. Okt. 1932, 26. Okt. 1932, 10. Nov. 1932, 1. Dez. 1932, 15. Dez. 1932 (Auszug; Bl. 37, 15-17, 2-4, vgl. PrAdK 1260).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.