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Friedrich Hiltpold von Nördlingen (Fridericus Hiltpoldi de
Nordelingen), Kleriker der Augsburger Diözese, öffentlicher Notar
kaiserlicher Autoritä...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1316-1330
1323 Februar 23
Ausfertigung, Pergament, acht Wachssiegel an Seidenschnüren der auditores Rotae
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... quod a nativitate Domini anno millesimo trecentesimo vicesimotercio indictione sexta die videlicet XXIII mensis Februarii pontificatus sanctissimi patris et domini domini Iohannis divina providencia pape XXII anno septimo ... Acta sunt hec Avinioni in domo quam predictus dominus Iohannes tunc inhabitabat ...
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich Hiltpold von Nördlingen (Fridericus Hiltpoldi de Nordelingen), Kleriker der Augsburger Diözese, öffentlicher Notar kaiserlicher Autorität, fertigt ein Notariatsinstrument auf Bitten des Magisters Leupold von Feuchtwangen (Leupoldus de Fuchtwanch), Kanoniker von St. Johann in Haug vor den Mauern Würzburgs und Notar und Prokurator des Abtes von Fulda, und des Magisters Johann Pfefferhard, Domherr in Konstanz, Doktor des Kirchenrechts, päpstlicher Kaplan und Auditor der Rota, aus. Es folgt die inserierte Bulle des Papstes Johannes [XIX.] von 1031 März. Im Anschluss an die Abschrift folgt eine mit zahlreichen Allegationen aus dem Kirchenrecht gestützte Diskussion des Rechtsgehaltes. Danach gelten die Privilegien des Abtes nicht weiter, nur die Privilegien des Klosters können weiterhin Geltung beanspruchen. Handlungsort: Avignon. Inserierte Urkunde von [1031 März]. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6, Avers 7, Avers 8)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Magister Johann
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Gotius de Arimino, Professor beider Rechte
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Bertrandus de Sancto Genesio), Professor beider Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Richard von Mailand, Kanoniker in Mailand, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Petrus Placentii, Doktor der Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Magister Hermann, Doktor der Rechte, Kustos und Domkanoniker von Prag, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Bertrand de Deaux (Bertrandus de Deucio), Doktor der Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Wilhelm von Duroforti, Doktor der Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Magister Mangold, Kanoniker von St. Peter in Augsburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ulrich genannt Frotwiler, Kleriker aus Konstanz
Vermerke (Urkunde): Siegler: Magister Johann
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gotius de Arimino, Professor beider Rechte
Vermerke (Urkunde): Siegler: (Bertrandus de Sancto Genesio), Professor beider Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Siegler: Richard von Mailand, Kanoniker in Mailand, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Siegler: Petrus Placentii, Doktor der Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Siegler: Magister Hermann, Doktor der Rechte, Kustos und Domkanoniker von Prag, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bertrand de Deaux (Bertrandus de Deucio), Doktor der Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm von Duroforti, Doktor der Rechte, päpstlicher Kaplan, Auditor der Rota
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Als Transsumpt in Nr. 1295; StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 2, Nr. 89; StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 2, Nr. 122; StaM, Kopiare Fulda: K 428, S. 5 [gekürzt]; StaM, Kopiare Fulda: K 429, S. 5
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Für die inserierte Urkunde: Codex diplomaticus Fuldensis, Nr. 741 und Regest: Germania Pontificia IV, IV, S. 378 f., Nr. 63
Inserierte Urkunde von 1031 März: Papst Johannes [XIX.] bestätigt Richard, Abt von Fulda, wunschgemäß alle Besitzungen seines Klosters, besonders das Andreaskloster in Exaiulo neben Santa Maria Maggiore [in Rom] samt allen Pertinenzen, verleiht ihm Immunität und Exemtion und verbietet die Feier des Hochamtes ohne Erlaubnis des Abtes. Der Abt wird vom Papst geweiht. Der Abt hat den Vorrang unter allen Äbten in Frankreich und Deutschland. Er wird nur vom Papst gerichtet und kann wie ein Bischof an den Papst appellieren. Der Abt darf Dalmatika und Sandalen benutzen. Er berichtet dem Papst über den religiösen Zustand des Klosters. Frauen ist der Zutritt zum Kloster untersagt. Der Papst bestätigt die Zehnten und das Recht des Armenhospitals und der Klosterpforte. Congruit apostolico moderamini. (Scriptum per manum Sergii scrinarii [!] sancte Romane sedis mense Marcio indictione XIV).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.