Ehevertrag zwischen dem verwitweten Hafner Johann Scherer und der ledigen Agnes Bühler von Gingen [a. d. Fils/Lkr. Göppingen]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna Maria geborene Scherrau die zwei Kinder Johann Georg und Juliana Margarete. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Münsterwächters Andreas Scherer und des Webers Johann Heuseler als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Bortenmachers Johann Georg Best als Beistand der Braut.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Hafner Johann Scherer und der ledigen Agnes Bühler von Gingen [a. d. Fils/Lkr. Göppingen]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna Maria geborene Scherrau die zwei Kinder Johann Georg und Juliana Margarete. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Münsterwächters Andreas Scherer und des Webers Johann Heuseler als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Bortenmachers Johann Georg Best als Beistand der Braut.
A Urk. Heiratsverträge, 615
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1790 September 7.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Scherer und Agnes Bühler von Gingen
Siegler: Die Ratsherren Eitel Eberhard Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Josef von Schermar, Anton Bayer und Christian David Stölzlen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 27 (18. Jh.); N. 533 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 6. September 1790
Datum: So geschehen Ulm, den 7. septembris 1790.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Scherer und Agnes Bühler von Gingen
Siegler: Die Ratsherren Eitel Eberhard Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Josef von Schermar, Anton Bayer und Christian David Stölzlen, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: No. 27 (18. Jh.); N. 533 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 6. September 1790
Datum: So geschehen Ulm, den 7. septembris 1790.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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