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Melchior Zündelin • Jörg Vögeli • Stadt und Bistum Konstanz • (Sammelband)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 1 Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte
Allgemeine Sammlung von ungedruckten Schriften zur Landesgeschichte >> Die Handschriften
1752
Beschreibung:
III Bl, 484 S • 41 x 26,5 • Konstanz ? • 1752
483-484 eingelegt • Pergamentband, Rückenschild Zündeli Chronicon Constantiense.
3 Hände: (1-368) vgl. 38 Schlußvignette: Hunc liber scripsit Josephus Zepf Wurmlinganus anno 1752 (? -- nicht in J. ZEPF, Beiträge zur Geschichte des Geschlechtes Zepf in Wurmlingen, 1938); (377-412 und 483) 18. Jh. • Vorderspiegel de Razenriedt 1755, darunter aufgeklebt Kupferstich, 7,5 x 6,5, mit Wappenexlibris: F{ranz} C{arl Anton Humpiß (Hundbiß)} v{on} R{atzenried}, Domherr u. a. in Konstanz, gest. 1767, vgl. KINDLER 2 (1905) 169.
Enthält: 1-31 MELCHIOR ZÜNDELIN: >Von Ursprung der Statt Costanz und etlichen Sachen, so sich allda verloffen<. Stadtgeschichte 207-1511, vgl. (auch zum Autor, gest. 1558) TH. LUDWIG, Die Konstanzer Geschichtsschreibung bis zum 18. Jahrhundert (Diss. phil. Straßburg 1894) 64-70, 129f.
31-269 >Ursprung der Statt Costantz, von {Jörg} Vögelin, Stattschreiber, beschriben<. Geschichte der Stadt, nach Sachgesichtspunkten gegliedert, fortgeführt mit Nachrichten bis 1723 (126); nach LUDWIG ebd. 64-70 mit Einleitung Abschrift der Redaktion C von Gregor Mangolt, Konstanzer Chronik (vgl. LUDWIG ebd. 45-62, 130-142), nach J. VÖGELI, Schriften zur Reformation in Konstanz ... bearb.... von A. VÖGELI in Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte 39 (1972) 42 Anm. 73, 544 Anm. 3 (ebd., bes. 39-53 zu Vögeli, 1483-1562) ist die Einleitung (31-38) von Vögeli, »alles, was folgt, ist Mangolt«. Stichproben ergaben, daß (38-48) wörtlich mit J. VÖGELI, Trostbüchlein 1551 (GLA Karlsruhe 65/312, 10r-14r und 17r-21r) übereinstimmt, die Darstellung der Reformation (115-118) jedoch einen Auszug aus Mangolts Chronik darstellt, vgl. J. VÖGELI, Schriften ... (ebd.) 551-553. -- Darin: (47-48) Gedicht über die Stadtgründung, 28 Zeilen, (87-97) KÖNIG SIGISMUND, Berichtbrief zwischen den Geschlechtern und der Stadt, Überlingen 13. Dez. 1430, Druck PH. RUPPERT, Die Chroniken der Stadt Konstanz (1891) 361-368, (212-214) LUDWIG MARIA SFORZA ANGELUS, HERZOG ZU MAILAND, Urkunde über die Überlassung des Landgerichts im Thurgau an die Eidgenossen, 15. Okt. 1499, (255-269) Geschichten von 11 Nachbarorten, bis 1549.
269-313 >Vom Bisthumb Costantz<. (269-274) Vorred, (274-309) Geschichte 411-1704 in Einzelkapiteln, (311-312) Erwerbungen 753-1540, (313) Kriege; nach LUDWIG, ebd. 64, vielleicht auch von Vögeli verfaßt.
314-319 Geschichte der Stadt Konstanz, tagebuchartige Berichte 1711-1714, 1721, 1715,1584.
321-368 >Ausführlicher Bericht, was gestalten die Statt Costantz ... von ... Gustavo Horn ... vom 7. Septembris anno 1633 biß den 5. Octobris feindlich belagert ...<, in Form eines Tagebuchs, (333-335, 362-366) Abschriften von 5 Schreiben, (367f.) Listen der Verteidigungsoffiziere und der Kriegshilfe. Druck einer ausführlicheren Fassung »Diarium ...« in J. F. SPETH, Constantini M{agni} triarcus triumphalis typus ter insignis acronianiae metropolis Constantiae (1733) 96-176, einer lat. Fassung unter dem Titel CONSTANTIA AB SUECICIS OBSESSA ... (Konstanz, L. Straub 1633).
377-412 • >Ausführliches Diarium und Beschreibung des Anmarsches der Franzoßen und Besetzung der Statt Costantz 1744<, 8. Sept. bis 18. Nov.; (400-403) Vertragsentwurf mit Louis de Bourbon, Radolfzell 9. Okt. 1744.
483 Kurznotiz über den Konstanzer Domherren Johann Savageti, ursprünglich Wild, gest. 1502, vgl. REC 13627 u. ö.
III Bl, 484 S ; 41 x 26,5
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.