Bischof Konrad von Meißen bezeugt, dass Siegfried v. Mügeln bei der Gründung des Klosters Sornzig (Sornzkic) diesem die Pfarrkirche dieses Ortes übertragen und ihr seine Burgkapelle [zu Mügeln] als Tochterkirche unterstellt habe, die der Propst in der angegebenen Weise versorgen soll. Er bestätigt ihm alles Gericht in den Dörfern Sornzig, Strocken (Ztrokan), Paschkowitz (Bascuwitz), Baderitz (Pograditz) und über acht Hufen in Zävertitz gen. Heroldsberg (Zowertitz, quod Heroldesberc nuncupatur), das Siegfried ihm aufgelassen und dem Kloster übertragen hat. Ferner befreit er die nachstehenden Orte von aller Abgabe (impeticione) und nimmt sie in seinen und [der Kirche zu Meißen] (beati Johannis Evangeliste et sancti Donati) Schutz: den Ort Sornzig, die Güter in Strocken, Zävertitz, Schönerstädt (Sonrestat), Gersdorf (Gerardestorph), Zschöllau (Soenlo) und Kuxowe, die Zinse in Pelsen (Belsin), Schweta (Zvete), Schlanzschwitz (Slonsewitz), [Hohen-]Wussen (Wossin), Steudten (Ztudene), Schrebitz (Srebiz), Däbritz (Dowertitz), Töllschütz (Theisewitz), Zävertitz, Gaudlitz (Gudelitz), Paschkowitz und Baderitz sowie die Pfarren Limbach (Limpach) und Naundorf (Nuendorph).

Vollständigen Titel anzeigen
Sächsisches Staatsarchiv
Objekt beim Datenpartner