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Akten zum Reichskammergerichtszieler Teil III
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Enthält: u.a.: Briefwechsel zwischen der bremisch-verdischen Landesregierung und dem schwedischen Anwalt am Kammergericht, Dr. Johann Ulrich Zeller, wegen der rückständigen Kammerzieler, mit beigefügten kammergerichtlichen Bescheiden und Gerichtsprotokollen, 1701-1712; Briefwechsel zwischen der Landesregierung und Herzog Georg Wilhelm zu Braunschweig-Lüneburg bzw. Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel (seit Dezember 1705) als ausschreibende Fürsten im Niedersächsischen Kreis, sowie deren Mahnschreiben an die niedersächsischen Kreisstände wegen rückständiger Kammerzieler, mit Antworten und Insinuationsbelegen, 1701-1712; Briefwechsel der Landesregierung mit dem schwedischen Residenten in Hamburg, Henrik Gabriel Rothlieb, von 1701 und 1706-11 wegen rückständiger Kammerzieler der Stadt Hamburg und mit dem Etatsrat Christoph Heinrich von Weissenfels in Bremen von 1706-11 wegen rückständiger Kammerzieler der Stadt Bremen; Verzeichnisse zum Kammerzieler; Briefwechsel der Landesregierung mit den Kammergerichtsassessoren Philipp Helfried Krebs von 1706 und 1711 und Philipp Jacob Krebs von 1708 auch: Kaiserliche Schutzdiplome für die freie Reichsstadt Nordhausen vom 12. Mai 1695 (Druckschrift); Rezess des kaiserlichen Generalfiskals Franz Erasmus von Emmerich vom 28. Januar 1711 gegen sämtliche Kurfürsten, Fürsten und Stände, die sich an ihrem zur Unterhaltung des Gerichts schuldigen Kontingent im Rückstand befinden (Druckschrift); Vorstellung wegen der Kammergerichts-Unterhaltung, mit Verzeichnis der bis März 1712 rückständigen Kammerzieler, 1712 (Druckschrift)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1695
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1695
Index-Gruppe: frei: GND:118503472:Anton Ulrich, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel
Zeller, Johann Ulrich, Dr., Anwalt, schwedischer, Kammergericht Georg Wilhelm, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg Anton Ulrich, Herzog zu Braunschweig-Wolfenbüttel Rothlieb, Henrik Gabriel, Resident, schwedischer, Hamburg Weissenfels, Christoph Heinrich von, Etatsrat, schwedischer, Bremen Krebs, Philipp Helfried, Kammergerichtsassessor Krebs, Philipp Jacob, Kammergerichtsassessor Emmerich, Franz Erasmus von, Generalfiskal
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.