Leprosenhaus (auch Armen- oder Siechenhaus) im Gericht Castrop (zwischen Dennerborg und Berninghausen an der Möllenbecke)
Vollständigen Titel anzeigen
U 194, 5189
U 194 Gesamtarchiv von Romberg - Akten
Gesamtarchiv von Romberg - Akten >> 5. Bladenhorst >> 5.6. Öffentliche Angelegenheiten in Castrop >> 5.6.3. Gericht und Hof Castrop
(1551, 1671) 1709 - 1709
Enthaeltvermerke: Enthält Urkunde der erweiterten Stiftung (1551) nach Gründung durch Henrich von Düngelen und seinen Sohn Hermann zu Bladenhorst (mit Statuten, 1551, Abschrift, bestätigt durch Johann Vethake, Richter, Castrop, 1671); Bitte an Otto Caspar von Romberg um Bauholz für Reparaturen durch Johann Heinrich Röver, Provisor der Kirche zu Castrop (1709); Druck des Textes von W. Reininghaus, Das Leprosen- und Armenhaus bei Castrop, in: Kirche und Frömmigkeit in Westfalen. Gedenkschrift für Alois Schröer, Münster 2002, S. 160-164.
Sachakte
Castrop, Gericht, Leprosenhaus
Behringhausen (Castrop)
Leprosenhaus im Gericht Castrop
Dennenborg, NN, Castrop
Möllenbecke, Bach, Gericht Castrop
Düngelen, Hermann von
Düngelen, Heinrich von
Vethake, Johann, Richter, Castrop
Romberg, Otto Caspar von
Röver, Johann Henrich, Provisor der Kirche zu Castrop
Castrop, Kirche
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) (Tektonik)
- 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg (Tektonik)
- Gesamtarchiv von Romberg / Akten (Bestand)
- 5. Bladenhorst (Gliederung)
- 5.6. Öffentliche Angelegenheiten in Castrop (Gliederung)
- 5.6.3. Gericht und Hof Castrop (Gliederung)