Zeitzeugen (Bestand)
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Best. 1344
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe Z
Dieser Bestand befindet sich nicht mehr im Historischen Archiv. Abgegeben an das NS-Dokumentationszentrum!
I Vorbemerkung
Auf Anregung von Frau Erika Laudensack, Mitglied des Rates (SPD), wurden Kölner Bürgerinnen und Bürger 1983 aufgefordert, über ihre Erinnerungen aus der NS-Zeit zu berichten. Mit der Sammlung dieser Erinnerungen wurde auf einstimmigen Beschluß des Ausschusses für Kunst und Kultur vom 01.03.1983 das Historische Archiv beauftragt.
Im Mai 1983 verfaßte das Archiv einen Aufruf, der an Vereine, Verbände und Seniorenheime versandt und auch in der Kölner Presse bekannt gemacht wurde. Unter dem Titel "Schreiben auch Sie uns! Zeitzeugen in Köln berichten: So erlebte ich den Nationalsozialismus von 1928 - 1945" wurden die älteren Bürgerinnen und Bürger Kölns gebeten, ihre persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an die Jahre 1928 - 1945 aus der Familie, aus Beruf und Freizeit, aus ihrer politischen Tätigkeit niederzuschreiben und über ihre Berührungen mit dem Nationalsozialismus zu berichten.
Diese Aktion - zunächst bis Oktober 1983 befristet - brachte eine Reihe von vielversprechenden Beiträgen aus allen politischen Lagern jener Zeit, so daß bereits sehr bald daran gedacht wurde, geeignete Berichte in einer Dokumentation zu veröffentlichen. Der Aufruf wurde im Oktober 1983 noch einmal wiederholt und fand dann ein noch stärkeres Echo: bis Ende 1984 lagen 192 Reaktionen, darunter 152 Beiträge vor.
Aus Anlaß des 40. Jahrestages des Kriegsendes am 8. Mai 1945 legte das Historische Archiv der Stadt Köln eine Auswahl aus den Zeitzeugenberichten unter dem Titel: "... vergessen kann man die Zeit nicht, das ist nicht möglich ..." vor. Die Publikation enthält Auszüge aus 91 Beiträgen, die sich auf mehrere Themenschwerpunkte konzentrieren: Ende der Weimarer Republik, Machtergreifung, Politischer Alltag, Juden im Dritten Reich, Schicksal der Kölner Juden, Köln im Krieg, Kriegsende und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
II Ordnungsgrundsätze
Der Bestand 1344 - Zeitzeugen ist ein offener Sammlungsbestand. Er setzt sich zusammen aus Erinnerungsberichten, Interviews, Briefen und anderen Materialien zur Lebensgeschichte einzelner Personen. Die Sammlung soll weitergeführt werden.
Die Beiträge sind unter den nach Numerus Currens durchgezählten Namen der Berichterstatter abgelegt. Die für die Publikation "... vergessen kann man die Zeit nicht, das ist nicht möglich. Kölner erinnern sich an die Jahre 1929 - 1945" vorgenommene Numerierung 1 - 90 der alphabetisch geordneten Namen der Zeitzeugen wurde aus praktischen Gründen beibehalten, mit Ausnahme der Nr. 37 a, die die Nr. 91 erhielt. Die in die Publikation nicht aufgenommenen und die nach Abschluß der Publikation eingegangenen Beiträge schließen sich daran mit Nr. 92 ff. an.
Aus lagerungs- und benutzungstechnischen Gründen mußte der gesamte Bestand in drei Serien aufgespaltet werden:
A) Die Serie der Originalbeiträge (Nr. 1 ff.)
Diese Serie ist für die allgemeine Benutzung gesperrt!
Soweit vorhanden, sind die nicht anonymisierten maschinenschriftlichen Transkriptionen unter der Nr. des handschriftlichen Originals abgeheftet.
B) Die parallele Serie der anonymisierten Kopien, die allein für die Benutzung zur Verfügung steht.
Die Kopien erhalten die gleiche Numerierung wie die Originalbeiträge, jedoch mit 1000er Nummern (Nr. 1001 ff.)
C) Die Serie zusätzlich eingegangener Materialien wie z. B. persönliche Unterlagen (Fotos, Kennkarten, Ausweise, Lebensmittelkarten, Briefe) sowie Zeitungsausschnitte, Fotografien, Broschüren usw., soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Aufruf stehen.
Diese Serie wurde zur Vermeidung zahlloser Leernummern unabhängig von A) und B) durchgezählt (Nr. 2001 ff.).
Alle Materialien, die über die Thematik des Aufrufs hinausgehen, sind anderen Sammlungen (ZS, ZSB) zugewiesen oder zu besonderen Nachlässen formiert worden.
Im Index sind unter dem Namen der/des Autor/in/s und oder Materialiengeber/in/s die Signaturen der Originalbeiträge, der Kopien, der Materialien sowie der nachgelieferten Beiträge erfaßt.
I MUSTER FÜR ORIGINALBEITRÄGE
1 Best. 1344, 1 Nummer des Originalbeitrags
2 Allerödder, Hans [= Z 1] Name des Autors, in [ ] Nummer der Zeitzeugenpublikation
3 1924 Sept. 16 - 1984 Apr. 4 Lebensdaten, soweit bekannt
4 1932 - ca. 1941 Berichtszeitraum
5 Materialien: Best. 1344, Nr. 2001 Hinweis auf Materialien mit Angabe der Nummer
6 vom
7 bis
8 Inhaltliche Erschließung Raum für inhaltliche Erschließung (mit Schlagwörtern etc.)
9 eventueller Sperrvermerk
10 Allerödder, Helga Kontaktperson (nach Tod des Autors)
11 Bericht Form des Beitrags
12
II MUSTER FÜR ANONYMISIERTE KOPIEN
1 Best. 1344, 1001 Nummer des kopierten Beitrags
2 H. Al. [= Z 1] Festgelegte Namenssigle des Autors (gilt nur für die Autoren der Zeitzeugenpublikation, fehlt also bei den Autoren ab Nr. 92!)
3 1924 - 1984 Lebensdaten, soweit bekannt (nur Jahreszahlen)
4 1932 - ca. 1941
5 Materialien: Best. 1344, Nr. 2001
6 vom
7 bis
8 Inhaltliche Erschließung
9 keine Angaben zum Sperrvermerk!
10 keine Angabe zu Kontaktpersonen!
11 Bericht
12
Siglenverzeichnis
, = weitere Angaben zur Datierung
; = Trennung zwischen Folgestücken
/ = Erläuterungen
A = Abschrift
B = Bericht
ohne Datierung bedeutet, daß der B. oder Beitrag zur Publikation des Zeitzeugenbuches (1983 - 1985) oder als Reaktion auf die Publikation geschrieben wurde.
mit Datierung bedeutet, daß der Beitrag unabhängig von der Publikation des Zeitzeugenbuches entstanden ist.
Be = Berichtsergänzung
Bf (e) = Brief (e)
Ba Tbcass = Bericht auf Tonbandcassette
B / Frz = Bericht in französischer Sprache
B i Ztg = Bericht in einer Zeitung
E = Ergänzung
Fa Chr = Familienchronik
G (e) = Gedichte
Ge + Erz = Geschichte und Erzählungen
Gn = Gesprächsnotiz
Gp = Gesprächsprotokoll
Gp / tel = telefonisches Gesprächsprotokoll
3 Gp / Zs = Zusammenfassung von 3 Gesprächsprotokollen
Int / 3. F = Interview/3. Fassung
KuR = Kurzroman
KzB = Kurzbericht
Mitt ü ZA = Mitteilung über Zeugenaussage
Rmerz / Kölsch = Reimerzählung auf Kölsch
Ta = Tagebuchaufzeichnungen
ÜS - Sp = Übersetzung aus dem Spanischen
I Vorbemerkung
Auf Anregung von Frau Erika Laudensack, Mitglied des Rates (SPD), wurden Kölner Bürgerinnen und Bürger 1983 aufgefordert, über ihre Erinnerungen aus der NS-Zeit zu berichten. Mit der Sammlung dieser Erinnerungen wurde auf einstimmigen Beschluß des Ausschusses für Kunst und Kultur vom 01.03.1983 das Historische Archiv beauftragt.
Im Mai 1983 verfaßte das Archiv einen Aufruf, der an Vereine, Verbände und Seniorenheime versandt und auch in der Kölner Presse bekannt gemacht wurde. Unter dem Titel "Schreiben auch Sie uns! Zeitzeugen in Köln berichten: So erlebte ich den Nationalsozialismus von 1928 - 1945" wurden die älteren Bürgerinnen und Bürger Kölns gebeten, ihre persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an die Jahre 1928 - 1945 aus der Familie, aus Beruf und Freizeit, aus ihrer politischen Tätigkeit niederzuschreiben und über ihre Berührungen mit dem Nationalsozialismus zu berichten.
Diese Aktion - zunächst bis Oktober 1983 befristet - brachte eine Reihe von vielversprechenden Beiträgen aus allen politischen Lagern jener Zeit, so daß bereits sehr bald daran gedacht wurde, geeignete Berichte in einer Dokumentation zu veröffentlichen. Der Aufruf wurde im Oktober 1983 noch einmal wiederholt und fand dann ein noch stärkeres Echo: bis Ende 1984 lagen 192 Reaktionen, darunter 152 Beiträge vor.
Aus Anlaß des 40. Jahrestages des Kriegsendes am 8. Mai 1945 legte das Historische Archiv der Stadt Köln eine Auswahl aus den Zeitzeugenberichten unter dem Titel: "... vergessen kann man die Zeit nicht, das ist nicht möglich ..." vor. Die Publikation enthält Auszüge aus 91 Beiträgen, die sich auf mehrere Themenschwerpunkte konzentrieren: Ende der Weimarer Republik, Machtergreifung, Politischer Alltag, Juden im Dritten Reich, Schicksal der Kölner Juden, Köln im Krieg, Kriegsende und Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
II Ordnungsgrundsätze
Der Bestand 1344 - Zeitzeugen ist ein offener Sammlungsbestand. Er setzt sich zusammen aus Erinnerungsberichten, Interviews, Briefen und anderen Materialien zur Lebensgeschichte einzelner Personen. Die Sammlung soll weitergeführt werden.
Die Beiträge sind unter den nach Numerus Currens durchgezählten Namen der Berichterstatter abgelegt. Die für die Publikation "... vergessen kann man die Zeit nicht, das ist nicht möglich. Kölner erinnern sich an die Jahre 1929 - 1945" vorgenommene Numerierung 1 - 90 der alphabetisch geordneten Namen der Zeitzeugen wurde aus praktischen Gründen beibehalten, mit Ausnahme der Nr. 37 a, die die Nr. 91 erhielt. Die in die Publikation nicht aufgenommenen und die nach Abschluß der Publikation eingegangenen Beiträge schließen sich daran mit Nr. 92 ff. an.
Aus lagerungs- und benutzungstechnischen Gründen mußte der gesamte Bestand in drei Serien aufgespaltet werden:
A) Die Serie der Originalbeiträge (Nr. 1 ff.)
Diese Serie ist für die allgemeine Benutzung gesperrt!
Soweit vorhanden, sind die nicht anonymisierten maschinenschriftlichen Transkriptionen unter der Nr. des handschriftlichen Originals abgeheftet.
B) Die parallele Serie der anonymisierten Kopien, die allein für die Benutzung zur Verfügung steht.
Die Kopien erhalten die gleiche Numerierung wie die Originalbeiträge, jedoch mit 1000er Nummern (Nr. 1001 ff.)
C) Die Serie zusätzlich eingegangener Materialien wie z. B. persönliche Unterlagen (Fotos, Kennkarten, Ausweise, Lebensmittelkarten, Briefe) sowie Zeitungsausschnitte, Fotografien, Broschüren usw., soweit sie in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Aufruf stehen.
Diese Serie wurde zur Vermeidung zahlloser Leernummern unabhängig von A) und B) durchgezählt (Nr. 2001 ff.).
Alle Materialien, die über die Thematik des Aufrufs hinausgehen, sind anderen Sammlungen (ZS, ZSB) zugewiesen oder zu besonderen Nachlässen formiert worden.
Im Index sind unter dem Namen der/des Autor/in/s und oder Materialiengeber/in/s die Signaturen der Originalbeiträge, der Kopien, der Materialien sowie der nachgelieferten Beiträge erfaßt.
I MUSTER FÜR ORIGINALBEITRÄGE
1 Best. 1344, 1 Nummer des Originalbeitrags
2 Allerödder, Hans [= Z 1] Name des Autors, in [ ] Nummer der Zeitzeugenpublikation
3 1924 Sept. 16 - 1984 Apr. 4 Lebensdaten, soweit bekannt
4 1932 - ca. 1941 Berichtszeitraum
5 Materialien: Best. 1344, Nr. 2001 Hinweis auf Materialien mit Angabe der Nummer
6 vom
7 bis
8 Inhaltliche Erschließung Raum für inhaltliche Erschließung (mit Schlagwörtern etc.)
9 eventueller Sperrvermerk
10 Allerödder, Helga Kontaktperson (nach Tod des Autors)
11 Bericht Form des Beitrags
12
II MUSTER FÜR ANONYMISIERTE KOPIEN
1 Best. 1344, 1001 Nummer des kopierten Beitrags
2 H. Al. [= Z 1] Festgelegte Namenssigle des Autors (gilt nur für die Autoren der Zeitzeugenpublikation, fehlt also bei den Autoren ab Nr. 92!)
3 1924 - 1984 Lebensdaten, soweit bekannt (nur Jahreszahlen)
4 1932 - ca. 1941
5 Materialien: Best. 1344, Nr. 2001
6 vom
7 bis
8 Inhaltliche Erschließung
9 keine Angaben zum Sperrvermerk!
10 keine Angabe zu Kontaktpersonen!
11 Bericht
12
Siglenverzeichnis
, = weitere Angaben zur Datierung
; = Trennung zwischen Folgestücken
/ = Erläuterungen
A = Abschrift
B = Bericht
ohne Datierung bedeutet, daß der B. oder Beitrag zur Publikation des Zeitzeugenbuches (1983 - 1985) oder als Reaktion auf die Publikation geschrieben wurde.
mit Datierung bedeutet, daß der Beitrag unabhängig von der Publikation des Zeitzeugenbuches entstanden ist.
Be = Berichtsergänzung
Bf (e) = Brief (e)
Ba Tbcass = Bericht auf Tonbandcassette
B / Frz = Bericht in französischer Sprache
B i Ztg = Bericht in einer Zeitung
E = Ergänzung
Fa Chr = Familienchronik
G (e) = Gedichte
Ge + Erz = Geschichte und Erzählungen
Gn = Gesprächsnotiz
Gp = Gesprächsprotokoll
Gp / tel = telefonisches Gesprächsprotokoll
3 Gp / Zs = Zusammenfassung von 3 Gesprächsprotokollen
Int / 3. F = Interview/3. Fassung
KuR = Kurzroman
KzB = Kurzbericht
Mitt ü ZA = Mitteilung über Zeugenaussage
Rmerz / Kölsch = Reimerzählung auf Kölsch
Ta = Tagebuchaufzeichnungen
ÜS - Sp = Übersetzung aus dem Spanischen
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 8:12 AM CEST