Jodocus Abt des Stifts Königslutter belehnt, nachdem seit Ausstellung des letzten Lehnbriefes des Abts Gerhard für Franz Kalm (24. Aug 1593) der Abt Gerhard, der Abt Wilhelm u. der gen. Franz Kalm gestorben sind, die Erneuerung der Belehnung aber wegen der Zwistigkeiten zwischen dem Herzoge u. der Stadt Braunschweig bisher unterblieben war, - den Braunschweigischen Raths Kämmerer Heinrich Kalm, des sel. Albrechts Sohn, seinen Bruder Dr. jur. Johann Kalm u. ihre Vettern: Curdt K., des sel. Christophs Sohn, Werner u. Franz, des sel. Werners Söhne, Jürgen u. Franz, des sel. Franz' Söhne, mit 2 Hufen auf dem Gevensleben'schen Felde im Gericht Jerxheim. (Die Lehnware beträgt 2 Reichstaler.) So geben in unserm stifft Konningslutter Donnerstags post Simonis et Judae. 30. Octobris 1617. Mit Unterschr. Siegel verloren.
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Jodocus Abt des Stifts Königslutter belehnt, nachdem seit Ausstellung des letzten Lehnbriefes des Abts Gerhard für Franz Kalm (24. Aug 1593) der Abt Gerhard, der Abt Wilhelm u. der gen. Franz Kalm gestorben sind, die Erneuerung der Belehnung aber wegen der Zwistigkeiten zwischen dem Herzoge u. der Stadt Braunschweig bisher unterblieben war, - den Braunschweigischen Raths Kämmerer Heinrich Kalm, des sel. Albrechts Sohn, seinen Bruder Dr. jur. Johann Kalm u. ihre Vettern: Curdt K., des sel. Christophs Sohn, Werner u. Franz, des sel. Werners Söhne, Jürgen u. Franz, des sel. Franz' Söhne, mit 2 Hufen auf dem Gevensleben'schen Felde im Gericht Jerxheim. (Die Lehnware beträgt 2 Reichstaler.) So geben in unserm stifft Konningslutter Donnerstags post Simonis et Judae. 30. Octobris 1617. Mit Unterschr. Siegel verloren.
NLA WO, 114 Urk, Nr. 133
NLA WO, 114 Urk Familie von Kalm
Familie von Kalm >> 1 I. PassivLehen >> 1.4 D-Stift Königslutter
30.10.1617
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ