Friedberg, Burg: Kaiser Leopold bestätigt nach Anzeige und auf Bitten von Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg die Wahl Johann Eitel Diedes zum Fürstenstein zum Burggrafen, setzt ihn in sein Amt ein und nimmt ihn zusammen mit Baumeister und Burgmannen in seinen und den Schutz des Reiches und gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade und einer Strafe von 30 Mark lötigen Goldes, daß sie Johann Eitel in seiner Amtsführung nicht behindern, und seinen [Ausstellers] gewährten Schutz und Schirm nicht verletzen.
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Friedberg, Burg: Kaiser Leopold bestätigt nach Anzeige und auf Bitten von Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg die Wahl Johann Eitel Diedes zum Fürstenstein zum Burggrafen, setzt ihn in sein Amt ein und nimmt ihn zusammen mit Baumeister und Burgmannen in seinen und den Schutz des Reiches und gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs schwerer Ungnade und einer Strafe von 30 Mark lötigen Goldes, daß sie Johann Eitel in seiner Amtsführung nicht behindern, und seinen [Ausstellers] gewährten Schutz und Schirm nicht verletzen.
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B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1671 August 11, Wien
Ausf., Perg. (leicht besch., 2 Löcher im rechten Falz), Sg. an schw.-grüner Seidenschn., sehr gut erh.
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: König Leopold I. bestätigt die Wahl des Burggrafen Johann Eytel Dieden zum Fürstenstein
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Unter dem Bug links: [1] A
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [2] Vidit Leopold Wilhelmb Graff zu Königseggh. Am unteren Rand: Confirmatio für den Burggraven der Burg FridbergJohann Eytel Dieden zum Fürstenstein. Auf dem Bug rechts: Ad mandatum Sacrae Caesareae Maiestatis proprium, Wilhelmb Schröder.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Majestätssiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Unter dem Bug links: [1] A
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: [2] Vidit Leopold Wilhelmb Graff zu Königseggh. Am unteren Rand: Confirmatio für den Burggraven der Burg FridbergJohann Eytel Dieden zum Fürstenstein. Auf dem Bug rechts: Ad mandatum Sacrae Caesareae Maiestatis proprium, Wilhelmb Schröder.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Majestätssiegel)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ