Spezialorganisationskommission Paderborn (Bestand)
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G 104
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 2. Behörden der Übergangszeit 1802-1816 >> 2.1. Preußische Entschädigungslande (G) >> 2.1.2. Erbfürstentum Paderborn
1797-1807
Besitznahme und Organisation des Erbfürstentums Paderborn, Behörden und Beamte 1802-1805 (23); Aufhebung von Klöstern und Stiftern 1802-1807 (109); Domänen, Forsten und Eigenbehörige (1622) 1800-1804 (30); Rechnungswesen (1558) 1800-1803 (25); Gewerbe, Bau- und Forstwesen 1802-1803 (23); Polizei 1802-1803 (7); Gemeindewesen 1802-1803 (16); geistliche Angelegenheiten 1802-1803 (14); Armenwesen 1802-1803 (3); Medizinalwesen 1802-1807 (1); Militärwesen 1797-1803; Lehnwesen 1803 (2).
Bestandsgeschichte: 1802-1803 in der Zeit zwischen der Übernahme des Fürstbistums durch preußische Truppen und der Errichtung der Kriegs- und Domänenkammer Münster tätig.
Form und Inhalt: In Paderborn wurde eine Spezialorganisationskommission mit den gleichen Funktionen wie in Münster eingerichtet (s. dort). Sie bestand anfangs aus den Kriegs- und Domänenräten Silberschlag, von Schlachtendahl und von Hüllesheim, später traten die Kriegs- und Domänenräte von Pestel und Schwarz hinzu.
Mit der Einrichtung der Kriegs- und Domänenkammer in Münster stellte die Kommission am 01.12.1803 ihre Arbeit zusammen mit den übrigen interimistischen Behörden in Paderborn ein. Eine besondere Kammerdeputation wurde nicht errichtet (vgl. Kriegs- und Domänenkammer Münster, Vorwort).
Ein großer Teil der Akten der Kommission befindet sich als Vorakten unter denen der Kriegs- und Domänenkammer Münster, z.T. auch der Mindener Kammer.
07. Juli 1958
Dr. Kohl
Bestandsgeschichte: 1802-1803 in der Zeit zwischen der Übernahme des Fürstbistums durch preußische Truppen und der Errichtung der Kriegs- und Domänenkammer Münster tätig.
Form und Inhalt: In Paderborn wurde eine Spezialorganisationskommission mit den gleichen Funktionen wie in Münster eingerichtet (s. dort). Sie bestand anfangs aus den Kriegs- und Domänenräten Silberschlag, von Schlachtendahl und von Hüllesheim, später traten die Kriegs- und Domänenräte von Pestel und Schwarz hinzu.
Mit der Einrichtung der Kriegs- und Domänenkammer in Münster stellte die Kommission am 01.12.1803 ihre Arbeit zusammen mit den übrigen interimistischen Behörden in Paderborn ein. Eine besondere Kammerdeputation wurde nicht errichtet (vgl. Kriegs- und Domänenkammer Münster, Vorwort).
Ein großer Teil der Akten der Kommission befindet sich als Vorakten unter denen der Kriegs- und Domänenkammer Münster, z.T. auch der Mindener Kammer.
07. Juli 1958
Dr. Kohl
262 Akten.
Bestand
German
Wilhelm Kohl u. Helmut Richtering, Behörden der Übergangszeit 1802-1816, Münster 1964, S. 8-10.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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