Westfälischer Kreistag in Essen 1653 und Konferenzen der evangelischen Stände des Westfälischen Kreises 1653/54
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Rep. 5a, Nr. 224
Rep. 5a Fach 36 Nr. 89
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.3 Kreissachen >> 1.3.2 Westfälischer Kreis
1653-1654
Enthält: u.a.: Ausschreiben an die bremisch-verdische Landesregierung (für Verden) vom 3. Juli 1653, mit Anlage: Schreiben des Kaisers Ferdinand III. an den Bischof von Münster als ausschreibenden Fürsten des Westfälischen Kreises vom 5. März 1653 wegen Kriegsgefahr im Rheingebiet; Erinnerungsschreiben der ausschreibenden Fürsten an die Landesregierung vom 3. Juli 1653 wegen Zahlung der Römermonate, mit Anlagen; Konvocationsschreiben der ausschreibenden Fürsten, Bischof Christoph Bernhard von Münster und Pfalzgraf Philipp Wilhelm bei Rhein, an die Landesregierung vom 17. Juli 1653 zu einem Kreistag in Essen am 1. September 1653, mit Antwortschreiben vom 21. August 1653; Korrespondenz der Landesregierung mit der brandenburgischen Regierung in Minden vom August 1653 wegen Teilnahme am Kreistag; Korrespondenz des Gouverneurs Hans Christoph Graf von Königsmarck in Rotenburg mit dem Präsidenten Alexander Freiherr von Erskein in Stade vom August 1653 wegen Teilnahme des Sekretärs Nicolaus Krüger am Kreistag; Kreditiv und Instruktion für den Sekretär Krüger vom 29. August 1653; ausführliche Berichte des Sekretärs an die Landesregierung über Reiseverlauf und Kreistagsverhandlungen seit 4. September 1653, mit Anlagen, u.a.: Liste der bis 11. September 1653 in Essen angekommenen Gesandten, Propositionen und Beschlüsse, Entwürfe zur Defension-Kriegsverfassung des Westfälischen Kreises, Matrikel des Kreises, Memoriale und Reisekostenabrechnung des Sekretärs, Unterlagen zur Räumung der Festung Vechta und zu den Grenzstreitigkeiten zwischen Oldenburg, Delmenhorst und Wildeshausen, diverse Eingaben einzelner Kreisstände, Interimsrezess des Kreistages vom 19./29. Oktober 1653; Antwortschreiben der Landesregierung dazu; Schreiben der Landesregierung an die kurbrandenburgischen, braunschweig-lüneburgischen und hessischen Kreistagsgesandten vom 4. Oktober 1653 wegen Absprache zwischen den evangelischen Kreisständen, mit Antwortschreiben;
Enthält: Gesamtrelation des Sekretärs Krüger über den Kreistag in Essen vom 14. November 1653, mit zahlreichen Anlagen; Kreditiv des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg an die Landesregierung vom 9. Oktober 1653 für den Geh. Rat und Kanzler in Minden, Matthaeus von Wesenbeck (Original) sowie Auszug aus seiner Instruktion; Protokoll vom 21. November 1653 über die Audienz Wesenbecks beim Gouverneur Hans Christoph Graf Königsmarck; Regierungsprotokoll über die Konferenz mit Wesenbeck vom selben Tag wegen eines Provisionalkonvents der evangelischen Stände im Westfälischen Kreis; Korrespondenz der Landesregierung mit den evangelischen Kreisständen wegen des Provisionalkonvents vom November/Dezember 1653 sowie wegen der Zusammenkunft in Minden vom Januar 1654; Schreiben Wesenbecks an die Landesregierung vom Dezember 1653, mit Bericht und Protokoll über die Konferenz in Braunschweig vom 20.-22. Dezember 1653, mit Antwortschreiben; Korrespondenz wegen der rückständigen Satisfaktions- und Vechta'schen Verpflegungsgelder vom Dezember 1653/Januar 1654; Schreiben der kreisausschreibenden Fürsten an die Landesregierung vom 27. und 28. Februar sowie 24. September 1654, mit Anlagen: Kaiserliche Mandate vom 14. Januar 1654 wegen fremder Kriegswerbungen und wegen der Lothringischen Satisfaktionsgelder sowie vom 31. Dezember 1653 wegen der Revisionssachen und der Unterhaltung des Reichskammergerichts, Schreiben des Reichskammergerichts vom 30. Juni 1654 wegen der Kammergerichtsmatrikel; Kreditiv der Landesregierung an die bei der Versammlung der Westfälischen Kreisstände in Osnabrück anwesenden Gesandten vom 26. Oktober 1654 für den Residenten Johan Steiniger
Enthält: Gesamtrelation des Sekretärs Krüger über den Kreistag in Essen vom 14. November 1653, mit zahlreichen Anlagen; Kreditiv des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg an die Landesregierung vom 9. Oktober 1653 für den Geh. Rat und Kanzler in Minden, Matthaeus von Wesenbeck (Original) sowie Auszug aus seiner Instruktion; Protokoll vom 21. November 1653 über die Audienz Wesenbecks beim Gouverneur Hans Christoph Graf Königsmarck; Regierungsprotokoll über die Konferenz mit Wesenbeck vom selben Tag wegen eines Provisionalkonvents der evangelischen Stände im Westfälischen Kreis; Korrespondenz der Landesregierung mit den evangelischen Kreisständen wegen des Provisionalkonvents vom November/Dezember 1653 sowie wegen der Zusammenkunft in Minden vom Januar 1654; Schreiben Wesenbecks an die Landesregierung vom Dezember 1653, mit Bericht und Protokoll über die Konferenz in Braunschweig vom 20.-22. Dezember 1653, mit Antwortschreiben; Korrespondenz wegen der rückständigen Satisfaktions- und Vechta'schen Verpflegungsgelder vom Dezember 1653/Januar 1654; Schreiben der kreisausschreibenden Fürsten an die Landesregierung vom 27. und 28. Februar sowie 24. September 1654, mit Anlagen: Kaiserliche Mandate vom 14. Januar 1654 wegen fremder Kriegswerbungen und wegen der Lothringischen Satisfaktionsgelder sowie vom 31. Dezember 1653 wegen der Revisionssachen und der Unterhaltung des Reichskammergerichts, Schreiben des Reichskammergerichts vom 30. Juni 1654 wegen der Kammergerichtsmatrikel; Kreditiv der Landesregierung an die bei der Versammlung der Westfälischen Kreisstände in Osnabrück anwesenden Gesandten vom 26. Oktober 1654 für den Residenten Johan Steiniger
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1609
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1652
Index-Gruppe: frei: GND:11853095X:Erskein, Alexander
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1652
Index-Gruppe: frei: GND:11853095X:Erskein, Alexander
Index-Gruppe: frei: GND:1159073112:Königsmarck, Hans Christoph von
Christoph Bernhard, Bischof zu Münster Ferdinand III., Kaiser Philipp Wilhelm, Pfalzgraf bei Rhein Königsmarck, Hans Christoph Graf von, Gouverneur Erskein, Alexander Freiherr von, Präsident Krüger, Nicolaus, Kanzleisekretär, Stade Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg Wesenbeck, Matthaeus von, Kanzler, brandenburgischer, Minden Steiniger, Johan, Resident, schwedischer, Westfälischer Kreis
Rheingebiet, Kriegsgefahr Minden, Regierung, brandenburgische Vechta, Festung, Räumung Wildeshausen, Grenzstreitigkeiten, Oldenburg Lothringen, Satisfaktionsgelder
Westfälischer Reichskreis, ausschreibende Fürsten Kreistag, westfälischer, Essen Römermonate, Westfälischer Kreis Gesandte, Kreistag, westfälischer, Essen Defension-Kriegsverfassung, Westfälischer Kreis Matrikel, Westfälischer Kreis Kreisstände, westfälische Kreisstände, evangelische, Westfalen Kriegswerbungen, fremde Reichskammergericht, Unterhaltung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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