Kardinal Bernhard Gustaph, Abt des fürstlichen Stiftes Kempten, und Dechant, Custor und Capitulares desselben Stifts verleihen an Johann Frannz Freyherr von Ulm als Lehentrager seiner Vettern Johann Friedrich, Frannz Rudolph, Johann Ludwig, Johann Frannz Joseph, Frannz Ignatius, Frannz Fridolin, [Heinrich Hieronymus Eusebius], Anthonius Joseph Eusebius, Otto Rudolph Ignatius, Frannz Heinrich Fridolin, Christophorus Josephus und Anthonius Joannes von und zu Schönaw ein Gut zu Egloff, ein Gut zu Wolffs samt einem Gütlein "zu der Lünden" [wohl in Wolfs aufgegangen], ein Gut "zum Holzhayen" [jetzt: Hahnenbühl] samt dem zerteilten Gütlein "zu Mueterschwang" [abgegangen], ein Höflein zu "Graffenweyler" [abgegangen], den Weiler Mündlberg und die Mühlen an der Mindl, den Weiler Willoffs, einen Hof zu Wineden und die niedere Gerichtsbarkeit zu Bühels zu rechtem Lehen. - S 1: Fürstabt, S 2: Kapitel - "uff den sechs und zwainzigisten Junii" 1676.
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Kardinal Bernhard Gustaph, Abt des fürstlichen Stiftes Kempten, und Dechant, Custor und Capitulares desselben Stifts verleihen an Johann Frannz Freyherr von Ulm als Lehentrager seiner Vettern Johann Friedrich, Frannz Rudolph, Johann Ludwig, Johann Frannz Joseph, Frannz Ignatius, Frannz Fridolin, [Heinrich Hieronymus Eusebius], Anthonius Joseph Eusebius, Otto Rudolph Ignatius, Frannz Heinrich Fridolin, Christophorus Josephus und Anthonius Joannes von und zu Schönaw ein Gut zu Egloff, ein Gut zu Wolffs samt einem Gütlein "zu der Lünden" [wohl in Wolfs aufgegangen], ein Gut "zum Holzhayen" [jetzt: Hahnenbühl] samt dem zerteilten Gütlein "zu Mueterschwang" [abgegangen], ein Höflein zu "Graffenweyler" [abgegangen], den Weiler Mündlberg und die Mühlen an der Mindl, den Weiler Willoffs, einen Hof zu Wineden und die niedere Gerichtsbarkeit zu Bühels zu rechtem Lehen. - S 1: Fürstabt, S 2: Kapitel - "uff den sechs und zwainzigisten Junii" 1676.
StAA, Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden 228
StAND, Neuburger Urkundensammlung E 260, 1676 VI 26
Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden
Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden >> Adel >> Frhrn. v. Schönau
1676
Fürststift Kempten, Lehenhof
Orig., Perg., Siegel fehlen
Urkunden
deutsch
Baden-Durlach, Bernhard Gustav Mkgf. v., Kardinal
Ulm, Johann Franz Frhr. v.
Schönau, Hans Friedrich v.
Schönau, Franz Rudolf Frhr. v.
Schönau, Hans Ludwig v.
Schönau, Johann Franz Joseph Frhr. v.
Schönau, Heinrich Hieronymus Eusebius Frhr. v.
Schönau, Franz Ignaz Frhr. v.
Schönau, Franz Fridolin Eusebius Frhr. v.
Schönau, Anton Joseph Eusebius Frhr. v.
Schönau, Otto Rudolf Ignaz Frhr. v.
Schönau, Franz Heinrich Fridolin Frhr. v.
Schönau, Christoph Joseph Cajetan Frhr. v.
Schönau, Anton Johann v.
Eglofs (Gde. Obergünzburg)
Wolfs (Gde. Ronsberg)
Hahnenbühl (Gde. Ronsberg)
Mutterschwang (abgegangen, Gde. Ronsberg)
Grafenweiler (abgegangen, Gde. Ronsberg od. Obergünzburg)
Mindelberg (Gde. Obergünzburg)
Mindelmühle (Gde. Obergünzburg)
Willofs (Gde. Obergünzburg)
Wineden (Gde. Markt Rettenbach)
Bihls (Gde. Ronsberg)
Lehentrager
Gerichtsbarkeit, Nieder-
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- A. Geistliche Reichsstände (Tektonik)
- 2.) Fürststift Kempten (Tektonik)
- Fürststift Kempten, Lehenhof (Tektonik)
- Fürststift Kempten, Lehenhof Urkunden (Bestand)
- Adel (Gliederung)
- Frhrn. v. Schönau (Gliederung)