Johann Lang, Notar, bestätigt, daß Georg Ludwig Pfantzler, Schultheiß des Deutschen Ordens in Biberach und die ganze Gemeinde und das Gericht zu Biberach dem Deutschen Orden, der bereits 2/3 der Schäferei zu Biberach inne hat, zur Tilgung von bestehenden Schulden das verbleibende Drittel übertragen haben, wobei ein Dekret des Deutschen Ordens von 1712 April 13, das in Mergentheim (Mergentheimb) ausgestellt wurde, erwähnt wird; dabei wird die Urkunde neben den Sieglern und Zeugen von Matthias Gräßle, Bürgermeister, Hans Michael Halder, Bürgermeister, Franz Wilhelm Fuhn, vom Gericht [zu Biberach], Daniel Weeß, Gemeinsmann, und Dietrich Christ, Gemeinsmann, unterschrieben.
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Johann Lang, Notar, bestätigt, daß Georg Ludwig Pfantzler, Schultheiß des Deutschen Ordens in Biberach und die ganze Gemeinde und das Gericht zu Biberach dem Deutschen Orden, der bereits 2/3 der Schäferei zu Biberach inne hat, zur Tilgung von bestehenden Schulden das verbleibende Drittel übertragen haben, wobei ein Dekret des Deutschen Ordens von 1712 April 13, das in Mergentheim (Mergentheimb) ausgestellt wurde, erwähnt wird; dabei wird die Urkunde neben den Sieglern und Zeugen von Matthias Gräßle, Bürgermeister, Hans Michael Halder, Bürgermeister, Franz Wilhelm Fuhn, vom Gericht [zu Biberach], Daniel Weeß, Gemeinsmann, und Dietrich Christ, Gemeinsmann, unterschrieben.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 342 U 252
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 342 Deutscher Orden: Kommende Horneck/Neckaroberamt (ab 1788)
Deutscher Orden: Kommende Horneck/Neckaroberamt (ab 1788) >> Urkunden >> 1667-1715
1712 Mai 20 (20ten May)
Kommende Mergentheim
Libell, 6 Blatt in gold und orangefarbigem, geprägten Papiereinband
Urkunden
Ausstellungsort: Kirchhausen (Kirchhaußen)
Zeugen: 1) Hans Leonhard Ackermann, Anwalt des Gerichts und der Gemeinde zu Bonfeld (bonfeldt); 2) Abraham Merckel zu Bonfeld.
Siegler: 1) Georg Christoph Herman, Amtmann zu Massenbach (Maßenbach); 2) der A.; 3) Johann Baptista Mueling, Prokurator des Pfalzgrafen bei Rhein, Amtmann [des Deutschen Ordens] zu Kirchhausen und Biberach, [Syndicus des Stifts [St. Peter] zu Wimpfen im Tal (Thal)]; 4)- 5) die Z.; 6) Johann Georg Ludwig Pfantzler, Schultheiß [zu Biberach]
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. in Holzkapsel an roten u. blauen Seidenbändern), 6 aufgedrückte Sg.
Vermerke: 1 Rv.
Zeugen: 1) Hans Leonhard Ackermann, Anwalt des Gerichts und der Gemeinde zu Bonfeld (bonfeldt); 2) Abraham Merckel zu Bonfeld.
Siegler: 1) Georg Christoph Herman, Amtmann zu Massenbach (Maßenbach); 2) der A.; 3) Johann Baptista Mueling, Prokurator des Pfalzgrafen bei Rhein, Amtmann [des Deutschen Ordens] zu Kirchhausen und Biberach, [Syndicus des Stifts [St. Peter] zu Wimpfen im Tal (Thal)]; 4)- 5) die Z.; 6) Johann Georg Ludwig Pfantzler, Schultheiß [zu Biberach]
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. in Holzkapsel an roten u. blauen Seidenbändern), 6 aufgedrückte Sg.
Vermerke: 1 Rv.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:47 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Deutscher Orden (Tektonik)
- Kommenden/Ämter im Meistertum (Tektonik)
- Deutscher Orden: Kommende Horneck/Neckaroberamt (ab 1788) (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- 1667-1715 (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland