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Privilegien und Statuten der Universität Wien (ca. 1385-1460) in Quart
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Innendeckel: Inhaltsverzeichnis (in hoc libello continetur sequentia)
fol. 1 1405 Juli 4, Wien. Herzog Wilhelm stiftet der Universität Wien für sich und seinen Vetter Albrecht 800 Pfund Pfennige aus der Maut Ips zahlbar. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien Band I.2, Wien 1854, S.30-34
fol. 4 1420 Mai 27. Papst Martin V. erteilt der Universität Wien geistliches Jurisdictionsrecht mit Inbegriff der Vollmacht, den Kirchenbann auszusprechen.
fol. 5 1365 Juni 18, Avignon. Papst Urban V. erteilt der Universität Wien zur Errichtung von drei Fakultäten, mit Ausnahme der Theologischen Fakultät, und bestimmt den jeweiligen Propst der Allerheiligen(Stefans-)Kirche zu ihrem Kanzler. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.26-28.
fol. 6 1441 Febr. 16, Basel. Das Basler Konzil erneuert den Rektor und die vier Dekane der Wiener Universität das vom Papst Martin V. am 27. Mai 1420 erteilte Recht geistlicher Jurisidiktion. Siehe auch Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.294.
fol. 8 1387 März 15. Die Universität verpflichtet sich, jährlich an S. Gregor in der Schottenkirche durch einen der Doktoren der Theologie eine Predigt zu halten und überdies den Tag des Hl. Benedikt durch die ganze Universität festlich zu begehen. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.88-89.
fol. 12 1365 März 12. Die Herzöge Rudolf IV., Albrecht III. und Leopold III. von Österreich errichten die Universität Wien und erteilen ihr Privilegien. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.1-24. fol. 25 Privilegia universitatis viennensis ab Alberto tertio in plenissima forma oncessa cum application viennensi
fol. 36 1399 Mai 27, Rom. Papst Bonifatius IX. Erneuert den an der Wiener Universität studierenden Beneficiaten die Dispens von der Residenzpflicht ohne zeitliche Einschränkung. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.231-233.
fol. 37 1411 Aug. 17. Papst Johannes XXIII. Ernennt die Bischöfe von Regensburg und Olmütz und den Abt zu den Schotten zu Konservatoren auf die Dauer von 25 Jahren. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.238-242.
fol. 39 1434 Mai 21, Basel. Das Konzil zu Basel ernennt für immerwährende Zeiten den Bischof von Regensburg, den Propst von St. Stephan und den Offizial des Passauer Bischofs in Wien zu kirchlichen Konservatoren der Universität. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.278-279.
fol. 41 1385 April 26, Wien. Statuten der Universität Wien. Vergleiche auch Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.73-88.
fol. 46 1384 Febr. 20, Neapel. Papst Urban Vi. Bestätigt die Bulle Urbans V. von 1365 Juni 18 über die Errichtung der Wiener Universität und bewilligt auch die Einrichtung der Theologischen Fakultät. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.43-47.
fol. 47 1384 Okt. 5, Wien.Albrecht III. erteilt der Universität das Recht der Statutengebung. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.72-73
fol. 48 statuta universitatis viennensis per rectorem et universitatem concepta
fol. 55 privilegia universitatis Alberti tertii cum confirmatione in teutonico
fol. 71 statuta super conservatores
fol. 72 Taxaufstellung fol. 73 1414 Juli 31 Disziplinarstatuten für die Angehörigen der Universität im Auftrag des Herzogs Albrecht V. abgefasst. Abgedruckt in: Rudolf Kink, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien, Band II - Statutenbuch der Universität, Wien 1854, S.256-265.
fol. 82 o.D. erectio stipendii
fol. 87 modus vivendi quo ad stadium fol. 91-93 LEERSEITEN
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.