Hermann Taube, Pupillenschreiber in Eutin, 1815-1826. drei Fach Privatpapiere (hauptsächlich über häusliche Verhältnisse und Schuldenfrage) und überwiegend Schreiben, Notizen, Rechnungsunterlagen, Verträge, Testamente pp. aus der Zeit als Gevollmächtiger bei Justizamtmann Dr. Schnoor in Lübeck von ca. 1806 bis 1816 und als Pupillenschreiber in Eutin
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Hermann Taube, Pupillenschreiber in Eutin, 1815-1826. drei Fach Privatpapiere (hauptsächlich über häusliche Verhältnisse und Schuldenfrage) und überwiegend Schreiben, Notizen, Rechnungsunterlagen, Verträge, Testamente pp. aus der Zeit als Gevollmächtiger bei Justizamtmann Dr. Schnoor in Lübeck von ca. 1806 bis 1816 und als Pupillenschreiber in Eutin
LASH, Abt. 288.19 Nr. 1
Abt. 288.19 Nachlässe von Beamten im Fürstentum Lübeck: Taube, Hermann
Abt. 288.19 Nachlässe von Beamten im Fürstentum Lübeck: Taube, Hermann >> 1 Dienstlicher Nachlass Hermann Taube
1787-1822
Enthält: Schnoorsche Angelegenheit (auch Nachlaßangelegenheit), 1811-1818. Rechnungen über Einnahme und Ausgabe, 1807-1813. Tod des Domkapitulars Hans Caspar von Bülow auf Kühren, 1819-1820. Korrespondenz mit dem Major und der Majorin von Vett (Kopenhagen), hauptsächlich über die Gnadenjahrsrevenuen für die Tochter des verstorbenen Domkapitulars Hans Caspar von Bülow Frau Majorin von Vett, ca. 1819-1823. Rechnung mit den Ortmannschen Vormündern in Rohlsdorf, 1815-1816. Anleihe für den Hufner Hinrich Friedrich Schultz in Rohlsdorf, 1816. Rechnung für den Hufner Claus Hinrich Hard in Schürsdorf, 1814-1817. Rechnung über die auf Befehl des Landrats und Amtmanns Graf zu Ranzau eingenommenen und z.T. wieder ausgegebenen Gelder, 1813-1814. Hebung der Holzgelder beim Grafen Rantzau, 1814. Schulden bei Ludwig Bernhard Nöltingk in Lübeck, 1820 (1822). Forderung der Gebrüder Nathan in Eutin an die Witwe A.G. Pott in Klein-Timmendorf, 1819. Forderung der Witwe Jasper Kühl an die Witwe A.G. Pott, 1819. Abchrift von zwei Testamenten des Lübecker Domherrn Dietrich Levetzow (Kanonikaltestament, 1787 und Ziviltestament, 1788). gedruckte Formulare für Vollmacht-Ausstellungen und Obligationen. Briefe und Rechnungen pp.. zwei Abschriften des Vergleichs zwischen dem Domkapitel und den Untertanen in den Kapitels- und Vikariendörfen von 1793. Abschrift des Rezesses zwiechen dem Fürstbischof Peter Friedrich Ludwig und der Reichsstadt Lübeck nach dem Reichs-Deputationshauptrezeß vom 25. Februar 1803 und der besonderen Convention vom 6. April 1803. Schreiben des J.F. Friedrichsen in Schwartau, 1816-1822. Schreiben des Kammer-Sustentationskassen-Receptors Siegfried Carl Lühring aus den Jahren ca. 1810-1818. Gesuch um die Stelle des verstorbenen Receptors Lühring und um mehrere Procuraturen, 1819. Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Receptors Lühring. Quittungen von und Berechnungen für den Receptor Lühring. Auszahlung der Armengelder, 1811-1819. Schuld- und Pfandprotokollreglement des Domkapitels, 1799. VO wegen einer im Fürstentum Lübeck zum Abtrag der in den Jahren 1813 und 1814 durch Krieg erwachsenen Landesschulden auszuschreibenden Steuer, 1815. Schuldverschreibungen (Obligationen) ca. 1800-1815. Dürkoppsche Vormundschaft (Forderungen an Taube), 1817-1823. Zahlung von Kriegssteuern und Accise, 1816. Hausmieten, 1814-1821. Vormundschaftsrechnung für die Kinder des Hufenpächters Hans-Jürgen Sand zu Klein Timmendorf, 1816-1820. für die Tochter des Goldschmieds Joachim Detlev Friedrich Becker in Eutin, 1816-1820. für die Kinder des Webers und Eigenkätners Johan Hinrich Harms zu Benz, 1816-1818. für die Kinder des Katenbesitzers und Maurers Hans Hinrich Sievert zu Benz, 1817-1820. für die Kinder des Krügers und Bödeners Hans Meyer zu Techelwitz, 1804-1805. Revision der Administrationsrechnung für die Langeschen Erben in Neustadt, 1820-1822. Pachtangelegenheit Tamm in Schürsdorf, 1810-1813. Hinterlassenschaft des Jakob Peters zu Klein Timmendorf, 1815. andere Briefe, Notizen, Rechnungen, Procuraturrechnungen für die Advokaten Lindemann, Specht und Hellwag, Gesuche um Vergütung, Protocollationen, Auszug aus der Rechnung der Kriegsschulden-Tilgungskasse 1818 und 1819 pp.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ