Bertho (Berthous) von Ehringshausen (Iringishusen) verzichtet gesamter Hand mit seiner Ehefrau Gertrud und deren Schwester Jutta, Töchtern Gerlach...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 26, 344
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1275-1299
Alsfeld 1275 Juli 05
Ausf., Perg., aufgezogen. - Die Sg. (1. abh., 2. anh.) fehlen.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Alisfelth a. d. 1275, in divisione apostolorum.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bertho (Berthous) von Ehringshausen (Iringishusen) verzichtet gesamter Hand mit seiner Ehefrau Gertrud und deren Schwester Jutta, Töchtern Gerlachs von Ruhlkirchen (Rulekirchen), auf sein Anrecht an sämtliche Güter zu Röllshausen (Reilshusen) und andere Güter, die sein Schwiegervater Gerlach mitsamt den Hörigen (hominibus) dem Kloster Haina verkauft hat [vgl. Franz Nr. 583 f.]. Er gelobt gemeinsam mit Herdein von Ruhlkirchen, daß sie sich, falls Gerlachs jüngere Tochter Hedwig nicht bei Erreichen der Volljährigkeit ebenfalls verzichtet, in Aisfeld als Bürgen stellen werden, bis der Verzicht erfolgt.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig von Romrod (Rumerode), Wigand von Schrecksbach (Screkisbach), sein Bruder Rupert, Eckehard von Linden, Konrad gen. Kezilrinch, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Richwin, Schultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rüdiger vor dem Mainzer Tor (ante portam Moguntinam), Siegfried gen. Scoyvuz, Siegfried von Ohmes (Omesa), Schöffen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig von Romrod und die Stadt Alsfeld.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 623, Erster Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bertho (Berthous) von Ehringshausen (Iringishusen) verzichtet gesamter Hand mit seiner Ehefrau Gertrud und deren Schwester Jutta, Töchtern Gerlachs von Ruhlkirchen (Rulekirchen), auf sein Anrecht an sämtliche Güter zu Röllshausen (Reilshusen) und andere Güter, die sein Schwiegervater Gerlach mitsamt den Hörigen (hominibus) dem Kloster Haina verkauft hat [vgl. Franz Nr. 583 f.]. Er gelobt gemeinsam mit Herdein von Ruhlkirchen, daß sie sich, falls Gerlachs jüngere Tochter Hedwig nicht bei Erreichen der Volljährigkeit ebenfalls verzichtet, in Aisfeld als Bürgen stellen werden, bis der Verzicht erfolgt.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig von Romrod (Rumerode), Wigand von Schrecksbach (Screkisbach), sein Bruder Rupert, Eckehard von Linden, Konrad gen. Kezilrinch, Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Richwin, Schultheiß
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Rüdiger vor dem Mainzer Tor (ante portam Moguntinam), Siegfried gen. Scoyvuz, Siegfried von Ohmes (Omesa), Schöffen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig von Romrod und die Stadt Alsfeld.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 623, Erster Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ