Hans Heim, Urphar, und Johann Bernhard Dornbusch, Würzburger Zöllner in Homburg, im Namen ihrer Ehefrauen, der Schwestern Ottilia und Elisabeth geb. Adelmann, gegen Klaus Heim, Eichel, wegen Ansprüchen am Erbe ihres Schwiegervaters Valentin Adelmann, Eichel
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 4750
StAWt-G Rep. 102a LS V/15, LS V/13
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
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(1583, 1586, 1607 - ) 1609-1621
Enthält: Prozesse vor den Wertheimer Instanzen Stadtgericht, Hofgericht und Kanzlei inkl. eines Gutachtens der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg sowie der Appellation ans Reichskammergericht (vgl. Überlieferung des Reichskammergerichts im Generallandesarchiv Karlsruhe Nr. 1179, Prozess dort kassiert); Abschriften der Eheverträge Witwe Adelmann - Klaus Heim 1583) und Michael Endres - Margaretha, Witwe von Blasius Henning (1586). Zum Sachverhalt: Valentin Adelmann und seine Frau Margaretha haben drei Kinder, von denen zum Prozesszeitpunkt noch die beiden Schwestern leben. Nach dem Tod Valentins heiratet Margaretha 1583 Klaus Heim. Strittig ist nun die Verteilung des Erbes zwischen deren Kindern Klaus und Valentin Heim und den beiden Schwestern aus erster Ehe, strittig insbesondere die Gültigkeit des Ehevertrags von 1583. Zu berücksichtigen sind auch Ansprüche von Nachkommen aus einer früheren Ehe des Valentin Adelmann. Enthält auch: Forderungen zwischen Dornbusch und Hans Heim wegen Ansprüchen am Erbe ihres Schwagers Michael Endres, Wertheim (1607ff, Michael Endres /Andres ist der 2. Ehemann der Tochter Margret aus der früheren Ehe Adelmanns); Forderungen zwischen Hans Heim und Hans Platz, Wertheim (ihren Sohn Hans Platz hatte Adelmanns frühere Ehefrau mit in die Ehe gebracht); Forderungen von Hans Platz und weiterer Verwandter an Andreas Kaless, Eichel, als Erben von Michael Endres
10 cm
Archivale
Dornbusch, Johann Bernhard, Würzburger Zöllner in Homburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:21 MEZ
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