Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, Markgraf zu Brandenburg, Erzkämmerer und Kurfürst, Herzog von Schlesien, Prinz von Oranien, Neufchatel, Valanzin [Valenciennes], Herzog von Glatz, Geldern, Magdeburg, Cleve [Kleve], Jülich, Berg(e), Stettin, Pommern, der Kassuben und Wenden, zu Mecklenburg und Crossen, Burggraf zu Nürnberg ober- und unterhalb Gebirgs, Fürst von Halberstadt, Minden, Cammin, Wenden, Schwerin, Razeburg, Ostfriesland, Meurs [Mörs], Graf zu Hohenzollern, Ruppin, der Mark, Ravensberg, Hohenstein, Tecklenburg, Schwerin, Lingen, Bühren und Lehrdam [Leerdam], Herr zu Ravenstein, Rostock, Stargard, Limburg, Lauenburg, Bütow, Arlay und Breda, belehnt die Witwe Christiana von Künsberg geb. von Schaumberg und Christian Wilhelm Anton Friedrich Graf Zedtwitz als Vormünder des Franz Ludwig von Künsberg auf Schmeilsdorf [Schmeilsdorf/Kulmbach] nach dem Tod seines Vaters Adam Rudolph Friedrich, Erbmarschall des Fürstentums Bayreuth, und den Kriegs- und Domänenkammerassessor Carl von Poelnitz als Bevollmächtigten mit der halben Weingült und dem Weinzins zu Sulzfeld [Sulzfeld a. Main/Kitzingen], Lehen des Fürstentums des Burggraftums Nürnberg unterhalb Gebirgs. Mitbelehnte: Der herzoglich pfalz-zweibrückensche Kämmerer und Major Theresius Joseph Carl Franz Ludwig von Seckendorf[f] als Bevollmächtigter für Philipp Anton von Künsberg zu Nagel [Nagel/Kronach], Constantin Carl Wilhelm von Künsberg-Danndorf [Danndorf/Kulmbach], Johann Wilhelm Reichard von Künsberg-Danndorf und Heinrich Carl Franz Ferdinand von Künsberg-Danndorf für sich und als Vormünder für die Söhne des + Friedrich Augustin Wilhelm von Künsberg, nämlich Friedrich Carl August Heinrich, Carl Georg Christian Friedrich Philipp, Hanns Friedrich Wilhelm Ludwig und Ludwig Friedrich Wilhelm Heinrich Carl. Ansbach, dienstags den 28. Januar 1800.