Anhaltischer Fürsten mit Anderen. Die Fürsten Waldemar und Georg und die Fürstin Hedwig zu Anhalt, die Grafen von Mansfeld und die Stadt Aschersleben über die zum Schloss Warmsdorf, der Fürstin Leibgedinge, gehörigen, der Stadt Aschersleben verpfändeten Ortschaften, 1476 - 1477 / Verfügung der Fürstin Hedwig zu Anhalt an Rat und Gemeinde der Stadt Aschersleben, die zu dem Leibgedinge der Fürstin, der Burg Warmsdorf und Gänsefurth gehörigen, von ihrem Gemahl, Fürst Bernhard, an die Stadt Aschersleben verkauften und jetzt von Graf Waldemar zu Anhalt in Anspruch genommenen Dörfer Nienstete (Nienstedt), Matelitz, Strummendorf, Roseborn, Steinborn, Hopfdal, Kosede und Colne an Graf Waldemar und sonst nicht zu veräußern. Es war darüber ein Rechtsstreit des Grafen Waldemar mit den Herrn von Mansfeld vor dem kaiserlichen Kammergericht anhängig und kaiserliche Kommission auf Kurfürst Ernst zu Sachsen ausgebracht. Bernburg, Samstag am Ausgang der Osterwoche 77 (zu den Orten vgl. Bl. 095 - 097)