Der Tanz mit dem Tod
Vollständigen Titel anzeigen
LASH, Abt. 2002 Nr. 391
Abt. 2002 Landesfilmarchiv
Abt. 2002 Landesfilmarchiv >> 5 Die Zeit von 1955 bis 1989
1987-1987
Enthält: Kurzbeschreibung: Ausgehend von Bernd Notkes Lübecker Totentanz-Gemälde aus dem 15. Jahrhundert wird der Rezeption des Totentanz-Motivs im Lübeck des 20. Jahrhunderts nachgegangen.
Enthält: Beschreibung: Düstere Stimmungsbilder der schleswig-holsteinischen Landschaft und der Stadt Lübeck, musikalisch untermalt mit der Totentanz-Toccata von Walter Kraft*. Geschichte des Totentanz-Motivs in Verbindung mit den Pestepidemien des 14. und 15. Jahrhunderts. Bedeutung und Geschichte von Bernd Notkes Totentanz-Gemälde aus dem 15. Jahrhundert in der Lübecker Marienkirche**. – Fragment des Totentanz-Gemäldes in der Nikolaikirche von Tallinn (Reval): Mit Text und Musik werden die abgebildeten Figuren zum Sprechen gebracht. – Passagen aus dem Totentanz-Chorwerk von Hugo Distler. – Totentanz-Motiv im historischen Festumzug durch Lübeck 1926 anlässlich der 700-Jahr-Feier der Reichsfreiheit. – Gespräch mit Bruno Grusnick, Kantor an der Lübecker Jakobikirche, über Hugo Distler, den Komponisten des Totentanz-Chorwerks und ehemaligen Organisten an der Jakobikirche. – Zeichnungen von der nationalsozialistischen Sonnenwendfeier vor dem Lübecker Holstentor im Jahr 1935 mit der Aufführung des Totentanzes. – Rezitationen von Hans Henny Jahnns „Neuem Lübecker Totentanz“ von 1931. – Die 1952 von Alfred Mahlau gestalteten Fenster der Totentanz-Kapelle in der Lübecker Marienkirche mit Berichten und Filmzitaten über das Wirken Alfred Mahlaus. – Künstlerische Verarbeitung des Totentanz-Motivs durch Mahlaus Schüler Horst Janssen und Ansprache Horst Janssens am Neujahrstag 1986 in der Lübecker Marienkirche mit einer Hommage an den Tod.
Enthält: * Walter Kraft war ab 1929 Organist an der Lübecker Marienkirche.
Enthält: ** Das Originalgemälde von Notke ist nicht erhalten. Eine 1701 nach damaligem Zeitgeschmack angefertigte Kopie wurde bei dem Bombenangriff auf Lübeck im Jahr 1942 vernichtet. Ein Fragment aus der Zeit um 1500, möglicherweise eine von Notke gefertigte Kopie, befindet sich in der Nikolaikirche von Tallin (Reval).
Enthält: Beschreibung: Düstere Stimmungsbilder der schleswig-holsteinischen Landschaft und der Stadt Lübeck, musikalisch untermalt mit der Totentanz-Toccata von Walter Kraft*. Geschichte des Totentanz-Motivs in Verbindung mit den Pestepidemien des 14. und 15. Jahrhunderts. Bedeutung und Geschichte von Bernd Notkes Totentanz-Gemälde aus dem 15. Jahrhundert in der Lübecker Marienkirche**. – Fragment des Totentanz-Gemäldes in der Nikolaikirche von Tallinn (Reval): Mit Text und Musik werden die abgebildeten Figuren zum Sprechen gebracht. – Passagen aus dem Totentanz-Chorwerk von Hugo Distler. – Totentanz-Motiv im historischen Festumzug durch Lübeck 1926 anlässlich der 700-Jahr-Feier der Reichsfreiheit. – Gespräch mit Bruno Grusnick, Kantor an der Lübecker Jakobikirche, über Hugo Distler, den Komponisten des Totentanz-Chorwerks und ehemaligen Organisten an der Jakobikirche. – Zeichnungen von der nationalsozialistischen Sonnenwendfeier vor dem Lübecker Holstentor im Jahr 1935 mit der Aufführung des Totentanzes. – Rezitationen von Hans Henny Jahnns „Neuem Lübecker Totentanz“ von 1931. – Die 1952 von Alfred Mahlau gestalteten Fenster der Totentanz-Kapelle in der Lübecker Marienkirche mit Berichten und Filmzitaten über das Wirken Alfred Mahlaus. – Künstlerische Verarbeitung des Totentanz-Motivs durch Mahlaus Schüler Horst Janssen und Ansprache Horst Janssens am Neujahrstag 1986 in der Lübecker Marienkirche mit einer Hommage an den Tod.
Enthält: * Walter Kraft war ab 1929 Organist an der Lübecker Marienkirche.
Enthält: ** Das Originalgemälde von Notke ist nicht erhalten. Eine 1701 nach damaligem Zeitgeschmack angefertigte Kopie wurde bei dem Bombenangriff auf Lübeck im Jahr 1942 vernichtet. Ein Fragment aus der Zeit um 1500, möglicherweise eine von Notke gefertigte Kopie, befindet sich in der Nikolaikirche von Tallin (Reval).
Verzeichnung
1987. Hersteller: Eckhard Blach. Digital-Betacam. 43 Min. Farbe. Ton.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:51 MEZ