Gerwig [Blarer], sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Lienhard Vogelsang, Stadtammann in Pfullendorf, für 500 fl Landswährung in Gold einen zu Georgii fälligen, ablösbaren Ewigzins von 25 fl derselben Währung, den Gulden zu 63 Kreuzern gerechnet. Verpfändet werden dafür der Hof zu Fulgenstadt, den die Witwe des Jos Hasenfuß bebaut; die Mühle, die Zacharias Biderman bewirtschaftet; das Gut, das der Ziegler hat; das Gut, das die Purin baut; das Gut, das Jakob und Peter die Puren innehaben; das Gut zu Aichach (=Eichen), das Konrad und Walter die Sutter innehaben; das Gut, das Michel Bol innehat; das Gut zu Marbach, das Felix Siner baut. Mitverpfändet wird der Kirchensatz zu Fulgenstadt.
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Gerwig [Blarer], sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Lienhard Vogelsang, Stadtammann in Pfullendorf, für 500 fl Landswährung in Gold einen zu Georgii fälligen, ablösbaren Ewigzins von 25 fl derselben Währung, den Gulden zu 63 Kreuzern gerechnet. Verpfändet werden dafür der Hof zu Fulgenstadt, den die Witwe des Jos Hasenfuß bebaut; die Mühle, die Zacharias Biderman bewirtschaftet; das Gut, das der Ziegler hat; das Gut, das die Purin baut; das Gut, das Jakob und Peter die Puren innehaben; das Gut zu Aichach (=Eichen), das Konrad und Walter die Sutter innehaben; das Gut, das Michel Bol innehat; das Gut zu Marbach, das Felix Siner baut. Mitverpfändet wird der Kirchensatz zu Fulgenstadt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 933
B 522 II U 0841
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1529 April 24 (uff samßtag nach sant Jörgen des hailigen ritters tag)
30,5 x 69,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Gerwig [Blarer], sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Empfänger: Lienhard Vogelsang, Stadtammann in Pfullendorf
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk, demzufolge von dem Kapital 400 fl Hans Jakob Vogelsang und 100 fl seinem Großvater Lienhard Vogelsang gehören.
Empfänger: Lienhard Vogelsang, Stadtammann in Pfullendorf
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Vermerke: Rückvermerk, demzufolge von dem Kapital 400 fl Hans Jakob Vogelsang und 100 fl seinem Großvater Lienhard Vogelsang gehören.
Bidermann, Zacharias
Bol, Michel
Hasenfuß, Jos
Pur
Pur, Jakob
Pur, Peter
Siner, Felix
Sutter, Konrad
Vogelsang, Leonhard; Stadtammann
Ziegler, Johann Ludwig
Aichach = Eichen : Hohentengen SIG
Aichach = Eichen : Hohentengen SIG; Einwohner
Eichen : Hohentengen SIG
Eichen : Hohentengen SIG; Einwohner
Fulgenstadt : Bad Saulgau SIG
Fulgenstadt : Bad Saulgau SIG; Einwohner
Fulgenstadt : Bad Saulgau SIG; Kirchensatz
Marbach : Herbertingen SIG
Marbach : Herbertingen SIG; Einwohner
Pfullendorf SIG; Stadtammann
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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