Johannes Schüelin zu Doberatsweiler, Untertan der Herrschaft Achberg, bekundet: Franz Frobenius Anfang, der Rechten Lizentiat, fürstlich lindauischer Rat und Oberamtmann, und dessen eheliche Frau Anna Theresia Anfang geb. Anfang haben ihm in gangbaren Reichs- und Kreissorten, den Gulden zu 60 Kreuzern gerechnet, bar 200 Gulden geliehen, welche der Aussteller zu Kauf eines Hauses zu Meersburg verwendet hat. Der Aussteller bescheinigt den Empfang der 200 Gulden, verspricht, das Kapital jährlich mit 10 Gulden ab 1. April 1708 zu verzinsen, und setzt zum Unterpfand außer seinem gekauften Haus in Meersburg alle seine liegende und fahrende Habe in der Herrschaft Achberg ein. Das Kapital kann vierteljährlich aufgekündigt werden. Georg Adam Wocher, Oberamtsverwalter, bekundet: Johannes Schüelin hat bei einer Erbteilung die beim Wiederverkauf des Hauses zu Meersburg gewonnene Summe "in die gemeine Haushaltung" verwendet. Die Pfandschaft wird auf das ganze Gut der Erbschaft ausgedehnt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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