Die Äbtissin Guda und der Konvent des Klosters in Welver (Weluere) bekunden, Arnold von Clotingen, der Eigenhöriger des Grafen von der Mark ist, eine Hufe des Klosters in Klotingen [südöstlich von Welver] bebaut und mit der dem Kloster gehörenden Walburgis verheiratet sei, habe einst den Heinrich gen. Suren. Eigenhörigen von Propst und Konvent des Klosters der Schwestern in Oelinghausen (Volinchusen) durch einen unglücklichen Zufall getötet. Aus diesem Grunde sei zwischen Propst und Konvent zu Oelinghausen und den Verwandten des getöteten Heinrich auf der einen Seite und dem Arnold auf der anderen Seite ein Streit entstanden. Beide Seiten konnten nicht eher zum Frieden gelangen, bevor nicht dem Propst und Konvent für den getöteten Mann ein angemessener Ersatz geschaffen würde. Damit nun Arnold und seine Frau Walburgis dem Kloster Welver in Ruhe dienen und den Hof bebauen können, hat dieses auf Bitten der Eheleute deren Tochter Alheydis als Eigenhörige dem Kloster Oelinghausen überlassen. Die Äbtissin und der Konvent zu Welver versprechen Währschaft. Siegelankündigung der Äbtissin und des Konvents. Zeugen: der Priester Albert, Pfarrer der Kirche in Westönnen (Westuonen), Florencius von Thuonen, Konrad von Clotingen, Everhard von Derne, Lambert von Scheidingen (Schedingen), Rutger, der Sohn des Schulten auf Mark (de Marka), Bruder Lambert und Bruder Heydenreich, beides Konversen in Oelinghausen. Datum 1342 Aug. 30 (in die Felicis et Adaucti martirum).