Jörg Rößler und Ehefrau Christina Hubissine zu Altdorf verkaufen Hans Jörg von Reischach, Konventual und Siechmeister zu Weingarten, für 20 lb d in Münz Landswährung einen Zinsbrief über denselben Betrag an Kapital bzw. 1 lb d Zins, den sie von ihrem Schwiegersohn Georg Peutel gekauft haben. Der Zinsbrief ist ausgestellt von Oswald Stor zu Baienfurt für Georg Peutel, Bürger zu Altdorf, mit Datum Montag nach St. Oswald (6. August) 1526. Rückvermerke: "Übergab brief umb daß lb dn so Oswalt Storen widfrow von Payerfurt järlich gibt[,] die hat Hanß Jörg von Reischach der zit siechmaister mit sampt sinem bruder Hanß Clasen von Reyschach kouft[,] sol inen und irn vor faren järlich x messen darum gehalten werde[n]"; "den 23. Junii anno 1605 ist hierinnen vermeldtes pfundt pfening von Steffan Mürßen zu Payenfurt abgelost worden ...".
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Jörg Rößler und Ehefrau Christina Hubissine zu Altdorf verkaufen Hans Jörg von Reischach, Konventual und Siechmeister zu Weingarten, für 20 lb d in Münz Landswährung einen Zinsbrief über denselben Betrag an Kapital bzw. 1 lb d Zins, den sie von ihrem Schwiegersohn Georg Peutel gekauft haben. Der Zinsbrief ist ausgestellt von Oswald Stor zu Baienfurt für Georg Peutel, Bürger zu Altdorf, mit Datum Montag nach St. Oswald (6. August) 1526. Rückvermerke: "Übergab brief umb daß lb dn so Oswalt Storen widfrow von Payerfurt järlich gibt[,] die hat Hanß Jörg von Reischach der zit siechmaister mit sampt sinem bruder Hanß Clasen von Reyschach kouft[,] sol inen und irn vor faren järlich x messen darum gehalten werde[n]"; "den 23. Junii anno 1605 ist hierinnen vermeldtes pfundt pfening von Steffan Mürßen zu Payenfurt abgelost worden ...".
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1118
06828
B 522 II U 1024
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1545 Dezember 5 (sampstag nach sant Barbaren der hailigen junckfrowen tag)
16,7 x 38 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Jörg Rößler und Ehefrau Christina Hubissine zu Altdorf
Empfänger: Hans Jörg von Reischach, Konventual und Siechmeister zu Weingarten
Siegler: Alexius Gebhart, Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Hans Jörg von Reischach, Konventual und Siechmeister zu Weingarten
Siegler: Alexius Gebhart, Ammann in Altdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Gebhart, Alexius, Ammann
Hubis, Christina
Mürß, Stefan
Peutel, Georg
Reischach, Hans Jörg von; Konventherr, Siechmeister
Reischach, Hans Klaus von
Rößler, Christina
Rößler, Jörg
Stor, Oswald
Altdorf = Weingarten RV; Ammann
Altdorf = Weingarten RV; Einwohner
Baienfurt RV; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Konventual
Weingarten RV; Kloster, Siechmeister
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:31 MEZ
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