Kurbayern Mandatensammlung (Bestand)
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Kurbayern Mandatensammlung
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 1 Abteilung I: Ältere Bestände >> 1.2 Kurbayern >> Kurbayerische Mischbestände
1491-1808
Vorbemerkung: Das vorliegende Repertorium erschließt einen Bestand, der erst in den letzten zehn Jahren gebildet wurde und den es in dieser Form vorher nicht gab. Aus konservatorischen Gründen, aber auch im Sinne einer besseren Erschließung wurde aus einigen großen Pertinenzbeständen die darin zu Hunderten enthaltenen gedruckten Mandate entnommen und zu einer eigenen „Mandatensammlung“ formiert. Unter Mandat wird hier eine landesherrliche Weisung verstanden, die entweder an das ganze Land gerichtet ist (Generalmandat) oder doch an einen größeren Kreis von mit der Exekutive beauftragten Personen (Richter, Pfleger, Mautner usw.) und deswegen seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert in einer entsprechenden Stückzahl im Druck veröffentlicht wird. Diese Einzelveröffentlichung wird erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Gesetz- und Verordnungsblätter abgelöst. Man kann bei den Mandaten zwischen solchen Exemplaren unterscheiden, die an einen bestimmten Empfänger versendet wurden und deshalb eine entsprechende Adresse tragen und solchen, die nach der Herstellung quasi als Vorrat beim Aussteller verblieben sind. Eine sehr große Anzahl der „druckfrisch“ bei den Münchner Zentralbehörden verbliebenen Mandate war im Bestand „Generalregistratur“ im Abschnitt „Verordnungen und Mandate“ enthalten. Diese Faszikel wurden für die nunmehrige Mandatensammlung aufgelöst; aber auch aus dem Bestand „Staatsverwaltung“ wurden einzelne Mandate aufgenommen. Die Formierung der Mandatensammlung aus den großen Pertinenzbeständen ist keineswegs abgeschlossen, sie wird laufend ergänzt. Für hier nicht aufgeführte Mandate sind diese Bestände also weiterhin heranzuziehen. Die Mandate wurden hier jeweils nur mit dem Aussteller, einem kurzen Schlagwort und dem Datum erfasst, da an anderer Stelle eine ausführliche Verzeichnung geplant ist. Das Schlagwortregister befindet sich am Ende des zweiten Bandes. Die Bestellung erfolgt nach dem Datum.
Kurbayern Mandatensammlung
2495
Bestand
Drucksachen
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:05 MESZ