Gottschalk v. Gronau bekennt, vom Herzoge Heinrich d. J. mit nachfolgenden Gütern, die zuvor der verstorbene Johann v. Grone vom Herzogen zu Lehn trug, als Ältester zu Mitbehuf seiner Vettern Dietrich, Heinrich u. Georg v. Grona, sel. Johann’s Söhne, u. Heinrich, Johann u. Siemann v. Grona, sel. Siemann’s Söhne, nämlich mit 3 Hufen Landes in Westerbrak, 4 Hufen u. 2 Kothöfen in Halle, 2 Hufen u. 2 Kothöfen in Kirschbrak, 1 Hufe in Dielmissen, 3 Morgen Landes in Westerbrak u. 1 Kothofe, in der „Steinen Straße nach den Husen“ belegen, sammt allen anderen Gütern, die vormals Udo von Halle von den Vorfahren des Herzogs u. der Herrschaft Homburg zu Lehn hatte, belehnt worden zu sein, und stellt wegen obiger Belehnung seinen Revers aus. Geschehen u. geben am Sunabend den 10. tag des monats Septembris nach Christi–geburt 1558. Orig. das am Pergamentstreifen angehängt gewesene Siegel Gottschalck’s v. Gronaw fehlt.