Abt Eberhard [von Brandis] und der Konvent des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Richen O/v/w") [Lkr. Konstanz] verkaufen dem Ulmer Bürger Johann Krafft, seiner Ehefrau Anna von Villenbach ("Vilibach") [Lkr. Dillingen] und seinem Neffen Ludwig Krafft, Sohn seines Bruders Ulrich und ebenfalls Bürger zu Ulm, eine Wiese in Ulm auf dem Gries anstoßend an die Bleiche von Ulm [abgegangene Untere Bleicherwalk, Bereich Wielandstraße 50-52] als Leibgeding. Die Käufer haben ihnen dafür 160 Pfund Heller bezahlt. Nach dem Tod aller drei Käufer fällt die Wiese wieder an das Kloster zurück. Dagegen sollen der Eintritt in den geistlichen Stand sowie körperliche oder sonstige Gebrechen dem Leibgeding keinen Abbruch tun.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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