Vergleich zwischen Caspar Pongrätz zu Bollmanstorff(1) und seiner Frau Eva für ihre Kinder Georg und Magdalena, und Matheus Khüng zu Rickhesreith(2) für seine Frau Chatarina, ebenso Anndree Pechl zu Rickhersreith für seine Frau Appolonia, einerseits und Anndree, Sohn des Caspar Pongrätz, andererseits, dem der urbarische Hof zu Polmanstorff(1) vom Vater übergeben wird und in dessen Besitz bleiben soll, über die Abfindung seiner Geschwister für den Verzicht auf ihr Erbrecht an dem Hof. Siegelbittzeugen: Erhard Khreizer zu Pernharzperg(3); Michael Gabriel zu Schöfweg(4); Hanns Carlspachmiller an der Carlspachmühle(5). S: Kloster Passau-Niedernburg
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Vergleich zwischen Caspar Pongrätz zu Bollmanstorff(1) und seiner Frau Eva für ihre Kinder Georg und Magdalena, und Matheus Khüng zu Rickhesreith(2) für seine Frau Chatarina, ebenso Anndree Pechl zu Rickhersreith für seine Frau Appolonia, einerseits und Anndree, Sohn des Caspar Pongrätz, andererseits, dem der urbarische Hof zu Polmanstorff(1) vom Vater übergeben wird und in dessen Besitz bleiben soll, über die Abfindung seiner Geschwister für den Verzicht auf ihr Erbrecht an dem Hof. Siegelbittzeugen: Erhard Khreizer zu Pernharzperg(3); Michael Gabriel zu Schöfweg(4); Hanns Carlspachmiller an der Carlspachmühle(5). S: Kloster Passau-Niedernburg
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 1015
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1601-1801
1639 Februar 21
Fußnoten:
1) Pollmannsdorf (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
2) Richardsreut (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
3) Bernhardsberg (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
4) Schiefweg (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
5) Mühle bei Waldkirchen
1) Pollmannsdorf (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
2) Richardsreut (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
3) Bernhardsberg (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
4) Schiefweg (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
5) Mühle bei Waldkirchen
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Siegel beschädigt. Mit Rücksiegel, Petschaft.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: den ainundzwainzigisten februarii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1639
Monat: 2
Tag: 21
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: den ainundzwainzigisten februarii.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1639
Monat: 2
Tag: 21
Pongratz: Caspar, Pollmannsdorf
Pongratz: Eva, Frau des Caspar
Küng: Matheus, Richardsreut
Küng: Chatarina, Frau des Matheus
Pechl: Andre, Richardsreut
Pechl: Appolonia, Frau des Andre
Pongratz: Andre, Sohn des Caspar
Kreutzer: Erhard, Bernhardsberg
Gabriel: Michael, Schiefweg
Carlspachmüller: Hans, an der Karlsbachmühle
Pollmannsdorf (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
Richardsreut (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
Bernhardsberg (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
Schiefweg (Gde. Waldkirchen, Lkr. Freyung-Grafenau)
Mühle: Karlsbachmühle
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ