Judenübertritte zum Protestantismus
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B 5/II Nr. 283
B 5/II Kirchen- und Vormundamt/Akten
Kirchen- und Vormundamt/Akten
1328 - 1794
Enthält u.a.:Abschriften eines Gutachtens J. S. Mörls und eines Briefes des Predigers J.H. Hartlieb (31.10.1776) über die Taufe eines von einer Jüdin geborenen Kindes (3 Bl.).Notiz über eine Judentaufe 1629, Berichte über Judentaufen:z.B. vom Sebalder Diakon Friedrich Paul Götz, 6 Bl., 1748-1753, wohl aus einem Band ausgelöst. Ordnung der am 7.9.1748 in der Barfüßerkirche vorgenommenen Judentaufe (1 Bl.)Drucke:Taufe der Maria Anna Regina Margarete Gottliebin (vorher Brendel) durch den Sebalder Diakon Johann Müller mit Liste der Taufpatinnen und Zeugen, dazu die gesprochenen Gebete, gedruckt bei Lorenz Bieling, 1794, 1 Bogen.Taufe des Lars Bender (vorher Wolf) mit Gebeten, 1715, gedruckt mit Endterischen Schrifften, 1 Bogen.Taufe des Salomon Moses aus Gunzenhausen (als Taufpate Kirchenpfleger Christoph Fürer und Scholarch Gustav Georg Tetzel). Ein Bogen, in Nbg. gedruckt bei Johann Michael Spörlin seeliger Witwe, 16.9.1710, ein weiterer Bogen gedruckt in Nbg. mit Endterischen Schriften, ebenso der Druck des bei der Taufe in St. Lorenz gesungenen Liedes(16.10.1710).Dankgebet des konvertierten Rabbis Ernst Christian Gotthold, 1 Bogen.Zettel, darauf Bericht über die 1348 in Ulm hingerichteten Juden und ein angeblich dort gefundener Brief "welch zu der Zeit Christi von Jerusalem an dies Ort Stadt Ulm gesandt worden", in welchem sich die Juden als schuldig für die Kreuzigung Jesu bekennen.
Umfang/Beschreibung: 13 Prod.
Archivale
Indexbegriff Sache: Klassifikation B-Bestände: Standeswesen
Bender, Lars
Bieling, Lorenz
Brendel, N
Endter, N
Fürer, Christof
Gotthold, Ernst Christian
Gottliebin
Götz, Friedrich Paul Götz
Hartlieb, Johann Heinrich
Maria Anna Regina Margarete
Mörl, Johann Sigmund
Moses, Salomon
Müller, Johann
Spörlin, Johann Michael Spörls Witwe
Tetzel, Gustav Georg
Wolf, N
Barfüßerkirche
Gunzenhausen
Jerusalem
St. Lorenz
St. _Sebald
Ulm
Konfession
Übertritte
Judentum
Protestantismus
Judentaufe
Judenverfolgung
Dankgebete
Gutachten, zu einer Judentaufe
Juden
Taufe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ